Kurznachrichten aus Bayern

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Störung werden nicht schnell behoben: Telekom Mitarbeiter streiken weiter ++ 2.300 Gläubiger wollen Geld: Müller Brot steht vor riesigem Schuldenberg

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Warn­streiks bei der Telekom

Im Tarif­streit mit der Tele­kom will die Gewerk­schaft Verdi die Warn­streiks aus­wei­ten. Mor­gen sind in Bay­ern 2.500 Mit­ar­bei­ter auf­ge­ru­fen, ihre Arbeit nie­der­zu­le­gen. Betrof­fen sind zum Bei­spiel die Call-​​Center und die Service-​​Technik. Das heißt: Stö­run­gen wer­den nicht so schnell beho­ben. Bereits heute hat­ten Mit­ar­bei­ter an Stand­or­ten in Augs­burg und in Mit­tel­fran­ken gestreikt.

Mül­ler Brot hat rie­si­gen Schuldenberg

Zur Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens betra­gen die Schul­den von Mül­ler Brot 60 Mil­lio­nen Euro, so ein Spre­cher des Land­ge­richts Lands­hut. Allein beim Haupt­gläu­bi­ger, der Com­merz­bank, stehe der frü­here Besit­zer Klaus Osten­dorf mit 18,5 Mil­lio­nen Euro in der Kreide. Ins­ge­samt gibt es 2.300 Gläu­bi­ger. Seit fast drei Mona­ten steht die Pro­duk­tion in Neu­fahrn nun schon still.

Start­schuss für Museum

In Regens­burg hat die Staats­re­gie­rung die Ver­träge für das Museum der baye­ri­schen Geschichte unter­schrie­ben. In sechs Jah­ren soll das 70 Mil­lio­nen Euro teure Museum am Regens­bur­ger Donau­markt eröff­net wer­den. Die Kos­ten trägt der Frei­staat. Minis­ter­prä­si­dent Horst See­ho­fer nannte das Pro­jekt eine ‘Lie­bes­er­klä­rung an die baye­ri­sche Hei­mat’. Vor­her hatte es aller­dings wochen­lange Dis­kus­sio­nen um den Stand­ort gege­ben. Neben Regens­burg hat­ten sich 24 wei­tere baye­ri­sche Städte bewor­ben. Für den Bau soll jetzt ein Archi­tek­ten­wett­be­werb gestar­tet werden.

See­ho­fer lehnt S-​​Bahn-​​Gipfel ab

Minis­ter­prä­si­dent See­ho­fer sieht kei­nen Bedarf für ein Gip­fel­tref­fen zum Aus­bau der Münch­ner S-​​Bahn. Wirt­schafts­mi­nis­ter Zeil hatte zuvor ein sol­ches Gespräch zwi­schen dem Bund, dem Frei­staat und der Stadt Mün­chen gefor­dert. Der Streit um den Bau einer zwei­ten Stamm­stre­cke schwelt schon seit Mona­ten. Das Groß­pro­jekt soll zwei Mil­li­ar­den Euro kos­ten. Der Münch­ner Bür­ger­meis­ter Ude ist nicht bereit, sich finan­zi­ell an dem Pro­jekt zu beteiligen.

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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