Auffahrunfall in Oberbayern
Auf der A 99 bei Aschheim ist am Morgen ein slowenischer Kleinlaster auf einen Sattelzug aufgefahren. Der LKW war in einer Notfallbucht abgestellt. Der Unfallverursacher wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik geflogen. Die A99 musste kurzzeitig komplett gesperrt werden. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es zu erheblichen Behinderungen.
Telekom-Mitarbeiter streiken in Nürnberg
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für die rund 50.000 Tarifangestellten der Telekom Deutschland GmbH unter anderem 6,5 Prozent mehr Gehalt. Dafür sind heute Mittag rund 2000 Demonstranten aus ganz Bayern auf die Straße gegangen. Es ist bereits der dritte Warnstreik in zwei Wochen. Seit dem Nachmittag verhandeln die Tarifparteien wieder – derzeit noch ohne Ergebnis.
Kampf um Münchner S-Bahn geht weiter
Ministerpräsident Horst Seehofer will jetzt doch wieder für die zweite S-Bahn-Stammstrecke kämpfen. Das kündigte er heute nach Beratungen in der Staatskanzlei an. Er werde versuchen, bei Bund, Bahn und Landeshauptstadt München Geld für das 2-Milliarden-Projekt aufzutreiben. Seehofer bot Münchens Oberbürgermeister Christian Ude ein 4-Augen-Gespräch an. In den letzten 15 Jahren wurden bereits 70 Millionen Euro für die Planung des S-Bahn-Projekts ausgegeben.
Verbrauchertag beschäftigt sich mit Datenschutz
In München haben Experten über die Sicherheit von Daten im Internet beraten – vor allem in sozialen Netzwerken. Hinter jeder Plattform stecke ein Geschäftsmodell, so Justizministerin Beate Merk. Nutzer sollten daher immer hinterfragen, was die Betreiber mit den Daten anfangen könnten. Verbraucherschützer wollen die User noch mehr sensibilisieren für mögliche Gefahren im Internet.
Forschen für die Energiewende
Gemeinsam mit Wirtschaftsminister Martin Zeil hat die Hochschule Regensburg heute heute den Startschuss für ein Forschungsprojekt gegeben, das die Energiewende einfacher machen soll. Studenten und Wissenschaftler wollen herausfinden, wie die Stromnetze besser mit der immer größeren Zahl an Windkraft– und Photovoltaik-Anlagen zurecht kommen können. Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt das Projekt mit über 220.000 Euro. Auch mehrere Firmen aus der Oberpfalz beteiligen sich an dem Projekt.



