Freispruch im Tiefgaragenmord
Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat am Donnerstag einen 47-Jährigen freigesprochen, der des Mordes an einer Arzthelferin in einer Erlanger Tiefgarage angeklagt war. Das Urteil in dem viel beachteten Indizienprozess war keine große Überraschung mehr, nachdem am Vortag auch die Staatsanwaltschaft aus Mangel an Beweisen Freispruch gefordert hatte. Die Anklagebehörde war ursprünglich davon ausgegangen, dass der Landschaftsgärtner im Jahr 1999 die Patentante seiner Tochter mit mehreren Messerstichen umgebracht hatte, um den sexuellen Missbrauch an seiner Tochter zu vertuschen. (dpa)
Wirtschaft fordert 3. Startbahn
Der Arbeitgeberverband VBW hat heute zusammen mit Flughafenchef Kerkloh und Vertretern der Münchner Politik die Bürger dazu aufgerufen, das Projekt “Dritte Startbahn” zu unterstützen: Nur beste Verkehrsanbindungen sicherten auf Dauer Wirtschaftswachstum. Am Sonntag sind die Münchner zum Bürgerentscheid aufgerufen.
Untersuchungsausschuss Nazimorde
Im Landtag soll am 4. Juli ein Untersuchungsausschuß zur Neonazi-Mordserie installiert werden. SPD, Freie Wähler und Grüne legten heute einen Katalog mit 180 zu klärenden Fragen vor. Nach Ansicht der Oppositionsfraktionen sind die bisherigen Auskünfte der Behörden zur Mordserie unzureichend. Begründet wird der Ausschuss auch damit, daß fünf der zehn Morde in Bayern stattgefunden haben.




