Mini von LKW-Anhänger zerquetscht
Ein 60 Jahre alter Autofahrer aus Niederbayern hat heute Morgen einen echten Horrorunfall überlebt: In Landau war ein Schweinelaster in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und
gegen sein Auto geprallt. Beide Fahrzeuge rutschten in den Straßengraben. Dort begrub der Anhänger den Kleinwagen unter sich. Der Autofahrer konnte erst nach mehr als einer Stunde aus dem Wrack
gerettet werden. Zuerst musste ein Kran den LKW-Anhänger von dem Auto heben. Der Autofaher hat sich bei diesem Unfall tatsächlich nur einen Arm gebrochen.
Brand in Mittelfranken
In Spalt ist heute Morgen ein Pferdestall komplett ausgebrannt. Die beiden dort untergebrachten Pferde wurden aber nicht verletzt. Sie konnten sich selbst ins Freie retten. Bei dem Feuer entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Die Brandursache ist noch unklar.
BND bleibt länger in Bayern
Der Umzug des Bundesnachrichtendienstes vom oberbayerischen Pullach nach Berlin verschiebt sich mindestens um ein Jahr. Grund für die Verzögerung sind diesmal technische Probleme mit der Lüftungsanlage im Berliner Neubau. Die Kosten für das Projekt sollen von 500 Millionen auf eineinhalb Milliarden Euro gestiegen sein. Die immer neuen Verzögerungen führen inzwischen auch zu Personalproblemen.
Datenautobahn im All
Im Raumfahrtzentrum Oberpfaffenhofen wurden heute Verträge unterzeichnet, die Europas Satellitenkommunikation deutlich stärken werden: Eine Datenautobahn im All wird gigantische Datenmengen von Erdbeobachtungs-Satelliten in Echtzeit zur Erde übertragen. Dazu werden bis 2015 zwei Satelliten fest im All stationiert. Die Erd-Beobachtungssatelliten senden ihre Signale dann an diese Verteiler-Satelliten. Von dort gehen die Daten in Echtzeit an die Bodenstationen. Vorteil: Gerade bei Naturkatastrophen oder in der Umweltbeobachtung stehen größere Datenmengen schneller zur Verfügung. Die EADS-Tochter Astrium investiert in das Projekt über 100 Millionen Euro.







