Darf er die 9,2 Millionen Euro behalten?

Utz Claassen gegen Solar Millenium: Das Gericht hofft auf eine gütliche Einigung

Das Unter­neh­men Solar-​​Millenium hatte große Erwar­tun­gen an Spitzen-​​Manager Utz Claas­sen — der aller­dings schmiss nach 74 Tagen das Handtuch.

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Es geht um satte 9,2 Mil­lio­nen Euro. Die hatte Utz Claas­sen für sei­nen Mana­ger­pos­ten bei Solar Mill­en­nium als Antritts­prä­mie bekom­men. Im Früh­jahr 2010 aller­dings kün­digt Claas­sen — nach nur 74 Tagen. Im Zivil­pro­zess zwi­schen Claas­sen und dem Unter­neh­men aus Erlan­gen hat das Land­ge­richt Nürnberg-​​Fürth jetzt beide Par­teien auf­ge­for­dert, sich güt­lich zu eini­gen. Bis Ende Novem­ber soll der Ver­gleich ste­hen. Sonst könnte es im März oder April zu einer Haupt­ver­hand­lung vor Gericht kommen.

Mana­ger Claa­sen betonte, dass er sich hin­ter­gan­gen fühle. Im Pro­zess gehe es ihm nicht um Geld, son­dern um Wahr­heit und Rechtmäßigkeit.

Ins­ge­samt geht es in dem Streit um mehr als 16 Mil­lio­nen Euro. Denn Claas­sen wei­gert sich nicht nur, seine Antritts­prä­mie zurück­zu­zah­len, er hat das Unter­neh­men auf Zah­lung einer Abfin­dung in Mil­lio­nen­höhe ver­klagt. Ein­zelne Auf­sichts­rats­mit­glie­der hät­ten sei­nen Rück­tritt gera­dezu pro­vo­ziert, sagte er.

Was sagen Sie: Über 9 Mil­lio­nen Euro für 74 Tage Arbeit — ist das gerechtfertigt?

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