Prügel-​​Polizist ist Thema im Landtag

Wurden die Opfer des Polizeichefs tatsächlich nicht ernst genommen?

Die Vor­würfe gegen Rudolf M., dem ehe­ma­li­gen Chef der Poli­zei in Rosen­heim, wer­den immer lau­ter. Jetzt ist er vom Dienst suspendiert.

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Die Prügel-​​Affäre um die Rosen­hei­mer Poli­zei zieht immer wei­tere Kreise! Jetzt wird dem Chef der Inspek­tion, Rudolf M., nicht nur vor­ge­wor­fen, einen 15-​​Jährigen nach dem Herbst­fest grund­los kran­ken­haus­reif geschla­gen zu haben. Denn das Ober­baye­ri­sche Volks­blatt in Rosen­heim will noch drei wei­tere Fälle auf­ge­deckt haben, in denen Rudolf M. bru­tal wurde! Er soll dabei unter ande­rem einen 14-​​Jährigen ver­letzt, einen Demons­tran­ten aus dem Auto her­aus mit Pfef­fer­spray atta­ckiert und einen Mann wegen einer Baga­telle vom Fahr­rad geris­sen haben. Keine der Anzei­gen der Betrof­fe­nen hatte bis dahin Erfolg. Ebenso wenige wie die Anzeige einer Fami­lie, die eben­falls von Beam­ten der Rosen­hei­mer Dienst­stelle atta­ckiert wor­den war. Im Gegen­teil: Sie muss sich wegen Wider­stands gegen die Staats­ge­walt verantworten!

Jetzt hat ein Poli­zist aus Mün­chen die Auf­ga­ben von Rudolf M. über­nom­men. Die Ermitt­lun­gen gegen Rudolf M. laufen.

Außer­dem befasst sich heute der Land­tag auf Anra­ten der Grü­nen mit dem Thema “Über­griffe durch Poli­zis­ten in Rosen­heim auf­klä­ren — poli­zei­li­chem Fehl­ver­hal­ten wirk­sam vor­beu­gen”. Die innen­po­li­ti­sche Spre­che­rin Susanna Tau­send­freund befürch­tet, dass die Opfer mög­li­cher­weise chan­cen­los gegen die Aus­sage der Poli­zei­be­am­ten gewe­sen wären.

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