Geld im Müll: So kam es wieder zurück

Ein Ehepaar aus Planegg hat sein Erspartes erst weggeworfen, dann wiederbekommen

Der Haus­müll ist sicher nicht das beste Ver­steck für 10.000 Euro Bar­geld. Trotz­dem hat es das Schick­sal in die­sem Fall gut gemeint.

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Das dürfte ein hand­fes­ter Ehe­streit gewe­sen sein: Das Ersparte eines älte­ren Ehe­paars ist unbe­ab­sich­tigt in den Müll gewan­dert — und dort erst­mal ver­schwun­den. Der Grund dafür war der Herr des Hau­ses: Der wollte das Geld wäh­rend eines Wochen­end­aus­flugs vor Ein­bre­chern schüt­zen und ver­steckte die Geld­kas­sette mit sat­ten 10.000 Euro im Haus­müll. Zurück aus dem Urlaub warf seine Ehe­frau den Müll prompt in die Tonne — sie hatte nichts von dem eigen­sin­ni­gen Ver­steck gewusst.

Als den bei­den das tra­gi­sche Miss­ge­schick auf­fiel, schien alles zu spät. Der Müll war bereits geleert wor­den. Dem Ehe­paar wurde mit­ge­teilt, dass das Geld mitt­ler­weile ent­we­der ver­brannt oder auf andere Weise ent­sorgt wor­den sei.

Doch wäh­rend bei dem Ehe­paar die große Krise aus­brach, machte sich die Poli­zei schon auf die Suche! Mit Erfolg: Ein 18-​​jähriger Mit­ar­bei­ter des Haus­meis­ters hatte tat­säch­lich die Geld­kas­sette im Müll­con­tai­ner ent­deckt. Der mel­dete sich zwar nach sei­nem unglaub­li­chen Fund erst­mal krank, dann kommt die Geld­kas­sette aber doch zur Poli­zei. Die fragt schluss­end­lich das Ehe­paar, ob es nicht etwas vermisse…!

Wir glau­ben: Der Stein, der da vom Her­zen fiel, dürfte rich­tig gepol­tert haben!

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