Bayern verzichtet auf Trojaner — vorerst

Der Ärger ist groß, Rücktrittsforderungen und Rufe nach sofortiger Aufklärung werden laut

Aktu­elle Stunde im baye­ri­schen Land­tag: Die Spionage-​​Software sorgt für Ärger, die Oppo­si­tion ist skeptisch.

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Ist alles mit recht­mä­ßi­gen Dinge zuge­gan­gen bei Aus­schnüf­feln von baye­ri­schen Bür­gern im Inter­net? Das soll Tho­mas Petri, der baye­ri­sche Lan­des­be­auf­tragte für Daten­schutz, jetzt über­prü­fen. Bis dahin hat Innen­mi­nis­ter Joa­chim Her­mann ange­kün­digt, in Ermitt­lun­gen auf den Tro­ja­ner zu verzichten.

Die SPD hatte wegen der Trojaner-​​Frge die aktu­elle Stunde im Land­tag gefor­dert. Sie for­dert Kon­se­quen­zen, wenn rechts­wid­rig geschnüf­felt wurde. Der baye­ri­sche Lan­des­vor­sit­zende der Pira­ten­par­tei for­dert Herr­mann sogar jetzt zum sofor­ti­gen Rück­tritt auf.

Doch der Innen­mi­nis­ter bleibt dabei: Die Ermitt­lun­gen seien immer im erlaub­ten Rah­men gelaufen.

Trojaner-​​Affäre: Geht in Bay­ern noch alles mit rech­ten Din­gen zu?

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Kommentare

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Eine Antwort auf Bayern verzichtet auf Trojaner — vorerst

  1. g kohl sagt:

    Das ist für mich eine der größ­ten “Lach­plat­ten des Jahrhunderts”

    Ver­bre­cher fra­gen nicht nach “Recht und Ord­nung” -
    und die Poli­zei bekommt “Hand­fes­seln” angelegt!

    Was sind die Hin­ter­gründe dafür, dass z.B. Poli­ti­ker hier mit machen und der Poli­zei die mach­ba­ren Dinge ver­bie­ten? Wenn Gano­ven dage­gen sind, Dinge zu ver­bie­ten, die hel­fen ihnen auf die Schli­che zu kom­men — da habe ich (ein­ge­schränk­tes) “Ver­ständ­nis” für!
    Aber Poli­ti­ker? Bei Zei­tungs­schmie­rern ver­stehe ich, dass die immer gegen etwas sein müs­sen, um die Auf­klage zu sta­bi­li­sie­ren … aber beim “nor­ma­len Volk”?
    Das ist meist durch ten­den­ziöse Presse so ver­un­si­chert, dass es gar nicht weiß, um was es geht…
    Eben eine Frage der Fragestellung!

    Ich war mal dienst­lich bei der Zol­fahn­dung und habe schnell gese­hen, wel­che “Unter­stüt­zung” unsere “Poli­zis­ten” haben — wenns drauf an kommt -
    näm­lich kaum eine!
    Da habe ich mir lie­ber einen ande­ren Job gesucht — sol­len sich doch die Bür­ger schüt­zen las­sen, von wem sie wol­len — aber nicht von mir, der mehr Rechte der Gano­ven zu ach­ten hatte, als dass er legale Mög­lich­kei­ten nut­zen konnte, denen das Hand­werk zu legen, die sich nicht um Recht und Gestzt küm­mern — mal über­spitzt dargestellt!!!!

    Die größ­ten Schrei­hälse bei den Poli­ti­kern und der Presse schü­ren damit noch zusätz­lich eine “Staats­ver­dros­sen­heit”. Ver­ant­wor­tung für die All­ge­mein­heit sieht anders aus.

    Es wird immer “Big bro­ther is watching you” an die Wand gemalt — so ein Quatsch! Die Fahn­der brau­chen “Raum” ihre Arbeit “ver­fas­sungs­kon­form” und erfolg­reich durchzuführen.

    Dann müs­sen sie eben durch “Recht und Gesetz” legal ermäch­tigt wer­den, kleine Spitz­bu­ben und große Gano­ven jeweils auch mit deren eige­nen Mit­teln ent­lar­ven zu können!

    Ich habe kein Ver­ständ­nis für das Geplärre der ver­meint­li­chen “Hüter” von Recht und Gesetz…
    Die Gano­ven sind dadurch immer einen Schritt schnel­ler — und das nützt nur denen!

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