Öl-​​Attentäter in Schwaben: Keine heiße Spur

Trauer bei den Motorradfreunden des Toten - Belohnung auf 50.000 Euro erhöht

Rund ein hal­bes Jahr ist es her, da kam ein zwei­fa­cher Fami­li­en­va­ter ums Leben, weil er mit sei­nem Motor­rad auf einer Ölspur aus­rutschte. Und noch immer ist nicht klar, wer das Altöl auf die Straße kippte!

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Wer ist der feige Täter hin­ter den Ölan­schlä­gen? Seit der 37-​​jährige Fami­li­en­va­ter Josef D. ums Leben kam, geht die Angst um bei den Moto­rad­fah­rern. Im April war der 37-​​Jährige nahe Markt Ret­ten­bach in den Tod gefah­ren, weil er in einer Ölspur die Kon­trolle über sein Motor­rad ver­lo­ren hatte. Er rutschte aus, knallte gegen ein ent­ge­gen­kom­men­des Auto. Das Öl hatte jemand mit Absicht auf die Straße gekippt: Fast an ein Dut­zend Stel­len auf ver­schie­de­nen Stra­ßen im Allgäu.

Die Motor­rad­freunde des Toten, wie er Mit­glie­der des  „Unter­all­gäuer MC” haben ihre Trauer auf den schwar­zen Biker­wes­ten fest­ge­macht: Quer über den Rücken prangt die Auf­schrift: „In Geden­ken an Sepp, 17.04.2011″.

Obwohl ein 58-​​jähriger Geschäfts­mann aus Nordrhein-​​Westfale die Beloh­nung für Hin­weise auf den fei­gen Täter von 8.000 auf 50.000 Euro auf­ge­stockt hat, fehlt immer noch eine heiße Spur. Die Son­der­kom­mis­sion “Ölfleck” bei der Mem­min­ger Kri­mi­nal­po­li­zei hat mehr als 180 Hin­weise ohne Ergeb­nis abgearbeitet.

Jetzt hof­fen die Motor­rad­freunde, dass die erhöhte Beloh­nung hilft, den Täter zu finden.

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