Landshut: Urteil für Mord an Schwangerer

Das Landgericht verurteilte die beiden Männer zu höchsten Jugendstrafe

Harun A. und sein Kum­pel Vedat S. sta­chen 165 Mal zu, töten die 21-​​jährige Zorica H. und ihr unge­bo­re­nes Kind. Der grau­same Grund: Angst vor Ver­ant­wor­tung. Harun A. war der Vater des Kindes.

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Im Pro­zess um den grau­sa­men Mord an einer hoch schwan­ge­ren Frau hat das Land­ge­richt Lands­hut die zwei Ange­klag­ten zu je zehn Jah­ren Haft ver­ur­teilt. Damit bekom­men die bei der Tat 18 und 20 Jahre alten Män­ner die Jugend­höchst­strafe –wie es die Staats­an­walt­schaft gefor­dert hatte. Die bei­den hät­ten den Mord gemein­sam began­gen, sagte der Vor­sit­zende Rich­ter Theo Zieg­ler am Mitt­woch. Nach Über­zeu­gung des Gerichts haben sie im Februar eine 21-​​Jährige in ihrer Woh­nung im ober­baye­ri­schen Tauf­kir­chen (Land­kreis Erding) mit 165 Mes­ser­sti­chen ermor­det. Einer der Täter war der Vater des unge­bo­re­nen Kin­des, das eben­falls bei der Mes­ser­at­ta­cke starb. (dpa)

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