17:30 SAT.1BAYERN am Samstag, Teil 2

Jetzt wird ein Ausgleich für die aufgelösten Kasernen gefordet

Laut verdi ver­liert Bay­ern durch die Bun­des­wehr­re­form ins­ge­samt 37 Pro­zent aller Dienst­posten, davon 5000 zivile Arbeitsplätze.

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Nach der Ent­schei­dung über Stand­ort­schlie­ßun­gen bei der Bun­des­wehr for­dern die Län­der einen drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­trag an Kon­ver­si­ons­hil­fen. Dar­auf haben sich die 16 Regie­rungs­chefs der Län­der auf der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz in Lübeck ver­stän­digt.
Not­wen­dig sei ein Betrag in Höhe von “100 Mil­lio­nen Euro plus X” jähr­lich über einen Zeit­raum von zwei oder drei Jah­ren, sagte der rheinland-​​pfälzische Minis­ter­prä­si­dent Kurt Beck (SPD) zum Abschluss der Minis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz in Lübeck.
Das Stand­ort­kon­zept sieht vor, dass bun­des­weit 31 Stand­orte ganz geschlos­sen wer­den. In 90 wei­te­ren Kom­mu­nen wer­den Kaser­nen und mili­tä­ri­sche Ein­rich­tun­gen zum Teil dras­tisch ver­klei­nert. Bay­ern gehört zu den Län­dern, die die Reform Bayeern am här­tes­ten trifft. Gerade in struk­tur­schwa­chen Gegen­den ist die Bun­des­wehr ein wich­ti­ger Arbeit­ge­ber und Wirtschaftsfaktor.

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