Nach der Entscheidung über Standortschließungen bei der Bundeswehr fordern die Länder einen dreistelligen Millionenbetrag an Konversionshilfen. Darauf haben sich die 16 Regierungschefs der Länder auf der Ministerpräsidentenkonferenz in Lübeck verständigt.
Notwendig sei ein Betrag in Höhe von “100 Millionen Euro plus X” jährlich über einen Zeitraum von zwei oder drei Jahren, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) zum Abschluss der Ministerpräsidentenkonferenz in Lübeck.
Das Standortkonzept sieht vor, dass bundesweit 31 Standorte ganz geschlossen werden. In 90 weiteren Kommunen werden Kasernen und militärische Einrichtungen zum Teil drastisch verkleinert. Bayern gehört zu den Ländern, die die Reform Bayeern am härtesten trifft. Gerade in strukturschwachen Gegenden ist die Bundeswehr ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor.
17:30 SAT.1BAYERN am Samstag, Teil 2
Jetzt wird ein Ausgleich für die aufgelösten Kasernen gefordet
Laut verdi verliert Bayern durch die Bundeswehrreform insgesamt 37 Prozent aller Dienstposten, davon 5000 zivile Arbeitsplätze.

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