Polizistenmord: Hunderte trauern — noch keine heiße Spur

Am Dienstagabend nahmen rund 220 Menschen auf einem Trauerzug in Augsburg Abschied

Auf der Suche nach dem Augs­bur­ger Poli­zis­ten­mör­der ist die Kripo noch kaum wei­ter­ge­kom­men. Ein beson­de­res Augen­merk der Fahn­der liegt der­zeit auf einer gro­ßen, schwar­zen Tasche.

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Die Suche läuft auf Hoch­tou­ren, doch die Son­der­ko­mis­sion, die direkt am Frei­tag nach dem Mord an einem 41-​​jährigen Poli­zis­ten gegrün­det wurde, hat so gut wie nichts Hand­fes­tes. Fakt ist, dass trotz rund 200 Hin­wei­sen noch nicht ein­mal klar ist, ob es sich bei den bei­den Tätern um Frauen oder Män­ner han­delt. Und auch der Auf­ent­halts­ort ist ein kom­plet­tes Rätsel.

Wie berich­tet, war das Duo, nach­dem es in einer Ver­fol­gungs­jagd die Schüsse auf die bei­den Poli­zis­ten abge­ge­ben hatte, im Augs­bur­ger Stadt­wald ver­schwun­den. Mitt­ler­weile kön­nen die Täter “theo­re­tisch irgendwo in Augs­burg in einer Woh­nung sit­zen”, wird ein Poli­zei­spre­cher zitiert. Das Motor­rad, mit dem sie unter­wegs waren, war in der Nacht zum 11. Okto­ber in Ingol­stadt gestoh­len wor­den. Die Täter sol­len eine schwarze Tasche dabei gehabt haben. Viel­leicht hel­fen Hin­weise dar­auf oder auch DNA-​​Spuren auf der Waffe wei­ter, die am Sams­tag gefun­den wurde. Die bei­den Beam­ten hat­ten meh­rere Schüsse auf die Täter abge­ge­ben — viel­leicht sind sie des­we­gen auch verletzt.

Am Diens­tag­abend waren hun­derte Trau­ernde zum Tat­ort gepil­gert. Sie waren einem Auf­ruf auf dem sozia­len Netz­werk Face­book gefolgt.

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