Noch mehr Namen!

War auch der türkische Generalkonsul in München ein Ziel?

Die letz­ten Fotos der Nazi-​​Killer. Aber ist damit die Gefahr von rechts­ex­tre­men Grup­pen wirk­lich gebannt? Jetzt wurde ein drit­ter pro­mi­nen­ter Name auf der beun­ru­hi­gen­den Liste gefunden.

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88 Namen — 88 poten­zi­elle Opfer von Uwe Böhn­hardt und Uwe Mund­los? Sie erschos­sen 10 Men­schen, raub­ten 14 Ban­ken aus und hin­ter­las­sen eine lange Liste. Dar­auf zu fin­den sind die Namen baye­ri­scher Poli­ti­ker: Grünen-​​Bundestagsabgeordnete Jerzy Mon­tag ist Vor­sit­zen­der der deutsch-​​israelischen Par­la­men­ta­ri­er­gruppe. CSU-​​Abgeordneter Hans-​​Peter Uhl war Chef vom Kreis­ver­wal­tungs­re­fe­rat in Mün­chen und ver­hin­derte 1997 eine Nazi-​​Demo. Waren das die Gründe? Auch der tür­ki­sche Gene­ral­kon­sul in Mün­chen, Mus­tafa Babür Hiz­la­nin, tauchte jetzt auf der Liste auf und noch sind längst nicht alle Namen ausgewertet.

Wurde die Gefahr von Rechts bis­her unter­schätzt? Gibt es am Ende noch wei­tere Aktive? Uwe Böhn­hardt und Uwe Mund­los sind tot, Kom­pli­zin Beate Zschäpe schweigt. Was wis­sen die Ermittler?

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