Der 12-jährige Stephan Albrecht hatte Lust, für seine Schule, das Landsberger Ignaz-Kögler-Gymnasium, ein paar Artikel zu verfassen. Und es gab auch schon eine Schülerzeitung dafür mit dem Namen “Virus”. Doch nachdem die nicht mehr regelmäßig erschien, gründete Stephan kurzerhand eine zweite Schülerzeitung mit dem Namen Bazillus, verfasst von Klassenkameraden aus der Unterstufe. Was wie eine nette Idee klingt, stieß insbesondere Schulleiterin Ursula Triller auf wenig Gegenliebe. Eine Schülerzeitung reiche, hieß es da. Weil der 12-Jährige das so nicht stehen lassen wollte, ging es mit Hilfe der Eltern und der Jungen Presse Bayern, eine Interessenvertretung von Jugendmedien, vor Gericht.
Mit Erfolg: Das Verwaltungsgericht bekundete, dass es sehr wohl eine zweite Schülerzeitung geben dürfe.
Landsberg: 12-Jähriger erstreitet Schülerzeitung
Bazillus - der Name des Blattes ist bei der Schulleitung in Landsberg am Lech zum Programm
Wir stellen Ihnen heute einen Jungen aus Oberbayern vor, der als Held der Meinungsfreiheit gefeiert wird. Ob er’s tatsächlich ist, sehen Sie heute bei uns!

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Das ist eine völlig falsche und aus dem Kontext gerissene Behauptung die Sat1 aufstellt. Das Landratsamt, bei dem die Schulleitung rückfragte, ob eine 2.Schülerzeitung sinnvoll sei machte der Schulleitung klar, dass es keiner weiteren Schülerzeitung bedarf. Sobald aber die Albrecht’s klagten, zog sich das Landratsamt aus der Angelegenheit zurück, und stellte sich gegen die Schulleitung.
Schon fatal, denn das was Sat1 schreibt entspricht nicht der Wahrheit und zeugt auch nicht von sehr seriösem Journalismus. Tja da wird hier und dort ein bisschen geschönt… Übrigens Schulleitung schreibt man min einem “h” (Z.10). Vielleicht sollte man nicht nur Praktikanten einstellen, oder?
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Hallo Jana, vielen Dank für deinen Hinweis auf den Tippfehler und die Beteiligung des Landratsamts an der Geschichte.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
im der ganzen Angelegenheit wird ein 12-jähriger Junge als Held hingestellt welcher er absolut nicht ist. Das ganze wird absolut einseitig dargestellt.
Die Familie Albrecht war ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch auf einen Konflikt und nicht auf das erarbeiten einer Lösung aus. Mein Sohn hatte sich auch als Redakteur bei der Zeitschrift engagiert und somit haben wir das ganze Live miterlebt. Es wird vieles falsch dargestellt.
Die Familie Albrecht sollte sich selbst mal an geltendes Recht halten. Z.B. Bildrechte.
Wir sind am überlegen ob wir nicht selbst rechtliche Schritte einleiten gegen die Familie Albrecht.
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Die ganze Schule muss jetzt ein schweres Leid mit sich tragen, nur durch eine Behauptung, die nicht mal wahr ist und nur blöd von Außenstehenden kommentiert wird die alle eig. überhaupt keine Ahnung haben. Ich persönlich — und damit bin ich sicher nicht alleine — bin ziemlich sauer, man hätte das ja auch anderster klären können und nicht gleich übers Gericht.
Außerdem muss man hier mal sagen, dass die Schulleitung keinesfalls “aggressiv” oder “gemein” gehandelt hat, wie Stefan Albrecht so unschuldig beteuerte. Der Bazillus entstand schließlich nur in einem Pojekt und sollte einmalig bleiben! Und das WUSSTEN die kleinen Projektleiter von Anfang an. Auch wenn er sich jetzt vielleicht im Recht fühlt finden einige die Sache wahnsinnig peinlich und einfach nur unnötig!
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wenn ich diesen Beitrag sehe, kommt mir nur eines in den Sinn: ein 12jähriger “aufwichtigmachMännchen” kämpft für seinen Egotrip und wird noch tatkräftig von den Eltern gefördert (aber sichtlich an falscher Stelle). Wer die Schulleitung kennt (Schüler und Eltern) weiß, daß sie für alle ein offenes Ohr haben. Wie so ein Bengel den guten Ruf dieser Schule in kürzerster Zeit zerstören kann und dies noch unterstützt wird, ist mir ein Rätsel.
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Ich gehe selber an diese Schule und habe das natürlich hautnah miterlebt. Was da gesagt wird ist nur die Hälfte, denn der Bazillus ist das erste Mal bei den Projekttagen erschienen. Dort hatte Frau Triller die Schülerzeitung auch gelobt, aber nur weil sie gedacht hat, dass dieses Heft einmal und nie wieder erscheint. Es wird immer wieder darüber geredet, auch die Lehrer in der Schule wollen gerne wissen was wir dazu meinen. Es stimmt der Virus erschien nicht mehr regelmäßig, aber defintiv mindestens einmal im Jahr, nich wie gesagt wird “seit 2 Jahren nicht mehr erschienen”. Der Bazillus hat sich entzwischen auch fast wieder aufgelöst, er besteht nur noch aus zwei Leuten. Meine Meinung ist, ich habe nichts dagegen, dass er seine Schülerzeitung verkauft, aber dass man gleich so einen Wirbel drum macht und vors Gericht geht, ist nicht in Ordnung, Er hätte es auch mit der Direktorin klären können, dann hätte er herausgefunden warum sie nicht verkauft werden darf. Andererseits genießt er es völlig im Mittelpunkt zu stehen und ständig sind irgendwelche Kamreateams vor unserer Schule und wollen Stephan interviewen. Ich finde es völlig übertrieben was er getan hat.
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Liebes Sat1-Team,
ich bin der Meinung, daß sie diesen Beitrag richtigstellen sollten.
Wenn man als 12-Jähriger schon im Rampenlicht stehen möchte, dann doch bitte mit Wahrheiten und nicht mit erfundenen Fakten.
Dieser Schüler sollte ein Buch schreiben, dann wäre er sinnvoll beschäftigt und würde niemanden auf die Nerven gehen.
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