Gipfelglück: Extrem-​​Bergsteigerin Helga Hengge

Der Aufstieg auf die höchsten Berge der Welt ist ihr Lebenstraum

Knapp 9.000 Meter über dem Mee­res­spie­gel wird die Luft dünn. Wie man trotz­dem wie­der heil her­un­ter­kommt, weiß diese Münchnerin.

120117_bergsteigerin

Helga Hengge aus Mün­chen ist ihrem Leben ganz schön her­um­ge­kom­men. Sie hat nicht nur als erste Deut­sche über­haupt den Gip­fel des Mount Ever­est bestie­gen. Sie war in ins­ge­samt zwölf Jah­ren auch auf den höchs­ten Ber­gen aller sie­ben Kon­ti­nente — den so genann­ten “Seven Summits”.

Wie sich die Münch­ne­rin auf den Mount Ever­est — nicht nur dem höchs­ten, son­dern auch dem käl­tes­ten Ort der Erde — geschla­gen hat, sehen Sie heute in 17:30 SAT.1 BAYERN.

Seven Sum­mits

Die jeweils höchs­ten Berge der sie­ben Kon­ti­nente wer­den als Seven Sum­mits (engl. für “Sie­ben Gip­fel”) bezeich­net. Ins­ge­samt erfül­len nach den ver­schie­de­nen Defi­ni­tio­nen min­des­tens neun unter­schied­li­che Berge den Begriff. Das sind: Kibo (Afrika), Mount Vin­son (Ant­ark­tis), Mount Ever­est (Asien), Carstensz-​​Pyramide und Mount Kosci­uszko (Aus­tra­lien), Elbrus und Mont Blanc (Europa), Mount McK­in­ley (Nord­ame­rika) und Acon­ca­gua (Süd­ame­rika). Der höchste Berg der Erde ist der Mount Ever­est mit 8848 Metern über dem Mee­res­spie­gel. Die Bestei­gungs­ge­schichte des Mount Ever­est beginnt in den 1920er Jah­ren. Die Schwie­rig­kei­ten sei­ner Bestei­gung lie­gen in gerin­gen Tem­pe­ra­tu­ren, plötz­li­chen Wet­ter­um­schwün­gen und der sau­er­stoff­ar­men Luft in der soge­nann­ten Todes­zone: Rund 300 Men­schen kamen hier schon ums Leben.

Kommentare

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*