Von Murnau in die Welt: Barfuß

Der Garmischer braucht keine Schuhe — auch nicht in den Alpen

Schnee, spitze Fel­sen und stei­nige Wege — für Martl Jung ist das auch bar­fuß kein Pro­blem. Wel­chen Boden er welt­weit schon unter sich gespürt hat, sehen Sie bei uns!

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An Martl Jung ver­dient ein Schuh­ma­cher kei­nen müden Euro. Denn der Mann aus Murnau läuft stän­dig bar­fuß! Und zwar nicht nur über Stock und Stein, son­dern sogar über Berge, Glet­scher und Fel­sen. Vor kur­zem hat er die Alpen über­quert, bar­fuss natür­lich. Dem­nächst will er durch ganz Deutsch­land laufen.

Kommentare

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18 Antworten auf Von Murnau in die Welt: Barfuß

  1. dagobert68219 sagt:

    respekt, respekt, für die­ses vor­ha­ben, hof­fent­lich sorgt martl so für etwas mehr akzep­tanz und bereit­schaft der men­schen, ihrem kör­per etwas gutes zu tun, bei mir hat es sich so geäu­ßert: 10 monate kon­se­quent bar­fuss — 10 monate keine kreuz­schmer­zen mehr und 10 monate kei­ner­lei erkäl­tung — klingt komisch — ist aber so.…..

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  2. Werner sagt:

    Ich laufe sel­ber auch für mein Leben gerne bar­fuß. Ist ein­fach ein gutes Gefühl!
    Wun­dere mich nur warum es in unse­rer Well­ness­ge­sell­schaft noch immer ver­pönt ist ohne Schuhe unter­wegs zu sein, wo doch jedem und jeder der gesund­heit­li­che Effekt auf den Kör­per bekannt ist
    Lei­der hat der Bar­fuß­ge­her in Europa kei­ner­lei Lobby oder Unter­stüt­zer, das könnte daran lie­gen das die Sport­ar­ti­kel­in­dus­trie ihm nichts ver­kau­fen kann.
    Wenn es da was gäbe wo die Indus­trie ver­die­nen könnte wäre es das nor­malste der Welt und sogar Mode bar­fuß unter­wegs zu sein, ist schein­bar eine Markt­lü­cke ;) .
    Werner

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  3. Kaya sagt:

    Ein tol­ler Bericht!! Für die nächste Tour wün­sche ich Martl Jung alles Gute und super viel Spaß!

    Ich selbst laufe viel bar­fuss und Letz­tens wurde mir gesagt: “Also was Sie an Schu­hen spa­ren!” ;-)

    Mir als Frau gefal­len optisch durch­aus viele Schuhe, was aber nicht heißt, dass ich die anziehe. Wenn Schuhe, dann zählt das Prak­ti­sche; z. B. müs­sen die fix An– und Aus­zu­zie­hen sein.

    Bar­fuss zu sein, emp­finde ich als eine sehr große Berei­che­rung in mei­nem Leben!

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  4. Frank sagt:

    Ein sehr schö­ner Bericht. Wenn man im Som­mer man­che Füsse sieht, weiss man, was man für Schä­den mit fal­schen Schu­hen ver­ur­sa­chen kann. Das kann an einem Bar­fuss­läu­fer nicht pas­sie­ren und eigent­lich gibt es nur wenige Situa­tio­nen in denen man die Füsse durch Schuhe schüt­zen muss, vor­aus­ge­setzt man ist sich das Bar­fuss­lau­fen gewöhnt. Das ein­zige Pro­blem ist, dass bei vie­len Situa­tio­nen das Bar­fuss­lau­fen ver­pönt ist.
    Ich laufe auch sehr gerne bar­fuss. Dies aber auch nur in mei­ner Frei­zeit, da die Akzep­tanz im beruf­li­che Umfeld wahr­schein­lich nicht sehr hoch wäre.

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  5. Manfred Gleditsch sagt:

    Sehr schö­ner Bericht, der zeigt, was mög­lich ist und daß viele “Sper­ren” nur im eige­nen Kopf beste­hen.
    Es wäre schön, wenn die­ser Bei­trag andere ein wenig dazu ani­mie­ren würde, es auch mal selbst zu ver­su­chen (es muß ja nicht gleich so extrem sein).
    Es lohnt sich — man gewinnt ein ganz neues sinn­li­ches Erle­ben und tut dazu noch der eige­nen Gesund­heit etwas Gutes.

    Man­fred (eben­falls Ganzjahresbarfüßer)

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  6. Markus sagt:

    Hallo zusam­men,

    Kom­pli­ment zu einem gelun­ge­nen Inter­view. Hof­fent­lich stei­gert dies wei­ter das Inter­esse und die Akzep­tanz der ande­ren am Bar­fuß lau­fen. Ich selbst bin auch seit vie­len Jah­ren über­zeug­ter Bar­fuß­ge­her, natür­lich das ganze Jahr hin­durch, immer und über­all. Meine letzte Erkäl­tung war übri­gens vor 11 Jah­ren, als ich damals anfing, auf blan­ken Soh­len durch die Welt zu lau­fen…
    Bar­fuß ist eben der ulti­ma­tive “Bio-​​Schuh” — was­ser­dicht, wind­ab­wei­send, sta­bil und nahezu unkaputtbar.

    Der Mar­kus

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  7. Jo sagt:

    Der Bericht macht rich­tig Neu­gie­rig es aus­zu­pro­bie­ren.
    Bar­fuss ver­mit­telt ein tol­les Frei­heits­ge­fühl.
    Es wird in der Gesell­schaft glück­li­cher­weise immer mehr akzep­tiert und erkannt, dass es gesund ist und Spass machen kann.

    Pro­biert es doch mal aus.

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  8. ara sagt:

    alles toll

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  9. Ed sagt:

    Danke für Euren schö­nen Bericht. Ich habe Martl Jung letz­tens in sei­nem Multivisions-​​vortrag “Bar­fuß über die Alpen” live erlebt, fan­tas­tisch was er auf blo­ßen Füßen alles leis­tet. Bar­fuß im Win­ter und auf Klet­ter­stei­gen ist natür­lich schon etwas unge­wöhn­lich und sicher­lich nicht für jeden ein Ver­gnü­gen (mich ein­ge­schlos­sen). Der Bericht hat in mir aber die Vor­freude auf den Früh­ling auf­kei­men las­sen — dann beginnt näm­lich auch für mich wie­der die Bar­fuß­zeit in der Natur. Auf wei­chen Wie­sen­we­gen, federn­den Wald­bö­den und auf natür­li­chen Berg­pfa­den kann es nichts Schö­ne­res geben, als die Schuhe in den Ruck­sack zu packen und bar­fuß wei­ter­zu­mar­schie­ren. Das wird jedem Freude machen — man muss sich nur ein­mal trauen es auszuprobieren!

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  10. Oliver S. sagt:

    Martl kommt super rüber und zeigt, dass Ganz­jah­res­bar­füss­ler ganz nor­male Leute und kei­nes­wegs Spin­ner sind. Ich laufe sel­ber auch gerne bar­fuss und wün­sche mir, dass das bei uns genauso nor­mal wird wie in Neu­see­land. Es würde defi­ni­tiv dem Gesund­heits­sys­tem viel Geld spa­ren — beugt Bar­fuss­lau­fen doch Rücken­lei­den, der Volks­krank­heit Num­mer Eins, wesent­lich bes­ser vor als jede Phy­sio­the­ra­pie. Ein­fa­cher ist es noch dazu und macht mehr Spaß.
    Oli­ver S.

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  11. Hans-Jörg sagt:

    Genauso ist es: Bei mir war der Anlass die läs­ti­gen Kreuz­schmer­zen. Auf ärzt­li­chen Rat ver­zich­tete ich zunächst gele­gent­lich, dann völ­lig auf Schuhe und bin seit nun­mehr über zwei Jah­ren die Kreuz­schmer­zen los, Nacken­ver­span­nun­gen, Kopf­schmer­zen eben­falls. Nun ver­binde ich das Ange­nehme mit dem Nütz­li­chen, und ich schade nemand ande­rem.
    Sel­tene dumme Sprü­che zei­gen allen­falls, dass diese Men­schen keine Ahnung haben, wovon sie reden.

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  12. Müller-Lüdenscheit sagt:

    Naja, den Bei­trag sollte man nicht allzu eng sehen und zu wört­lich neh­men: nach eige­ner Aus­sage joggt der Martl bei­spiels­weise auch sehr gerne mal in (Minimal-)Schuhen.
    An der Kern­aus­sage gibt’s aber nichts zu rüt­teln, Schuhe sind meist völ­lig über­flüs­sig, regel­mä­ßig ohne sie sind wir weni­ger anfäl­lig für Infekte, häu­fig gehö­ren Fuß-​​, Rücken-​​, Knie– und Hüft­pro­bleme der Ver­gan­gen­heit an und hat man ein­mal die gesell­schaft­li­chen Kon­ven­tio­nen als das durch­schaut was sie sind und ist men­tal frei davon oder steht sogar über ihnen, machen plötz­lich selbst die täg­li­chen Erle­di­gun­gen viel mehr Spaß, weil man um eine Sin­nes­er­fah­rung rei­cher gewor­den ist.
    Nichts ist übri­gens leich­ter (und noch dazu kos­ten­los), das mal selbst aus­zu­pro­bie­ren, schließ­lich hat die Evo­lu­tion uns dafür per­fekt ausgestattet.

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  13. Karl Heinz Haidlas sagt:

    Hallo Leute,

    auch ich bin seit etwa Som­mer 2001, also seit fast 11 Jah­ren begeis­ter­ter Barfuss-​​Bergläufer, Barfuss-​​Bergwanderer und Barfuss-​​Jogger. Über unser schö­nes Internet-​​Forum [Link von der Redak­tion ent­fernt] hatte ich vor eini­gen Jah­ren das große Glück, den Martl Jung per­sön­lich ken­nen zu lernen.

    Martl Jung und ich mach­ten schon gemeinn­sam BARFUSS den Zugspitz-​​Extrem-​​Berglauf, den Wall­berg­lauf am Tegern­see und den Nebel­horn­berg­lauf bei Oberst­dorf mit.

    In 3 Punk­tewn ist Martl mir da kör­per­lich oder sport­lich deut­lich über­le­gen: Martl hat im alpi­nen Gelände bar­fuss die bes­sere Schotter-​​Resistenz und er hat im Win­ter eine grös­sere Kälte-​​Resistenz. Als “alpi­ner Berg­stei­ger” komme ich im Gegen­satz zu Martl schnell an meine Gren­zen durch meine aus­ge­prägte Höhenangst.

    Toll dass der Martl Jung im gan­zen deutsch­spra­chi­gen Raum so erfolg­reich die barf­füs­sige Lebens­freude rüber bringt.

    Herz­li­che Grüße,

    Karl Heinz Haidlas

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  14. Angie sagt:

    Danke für die­sen kur­zen, anschau­li­chen Bericht.

    Ich selbst laufe seit 10 Mona­ten bar­fuß und wurde nach nur weni­gen Wochen meine lang­jäh­ri­gen Zehen­schmer­zen los. Man kann wirk­lich über­all bar­fuß lau­fen: Beim Ein­kau­fen, in Stra­ßen­bahn und Zug, ja sogar beim Zahn­arzt, Fri­seur, auf Kon­zer­ten und bei sons­ti­gen Erle­di­gun­gen, also nicht nur beim Spa­zier­gang! Sobald man die eigene Unsi­cher­heit besiegt hat und es für einen selbst all­täg­lich wird, ohne Schuhe zu sein, wird es auch vom Umfeld als selbst­ver­ständ­lich wahr­ge­nom­men! Aber vor allem macht es Spaß, die viel­fäl­ti­gen Unter­gründe zu spü­ren: Gras, Steine, Erde, Asphalt, Wärme, Kälte, Nässe. End­lich kann man wie­der mit kind­li­cher Freude durch nasse Pfüt­zen waten und sich danach die Füße von der Sonne trock­nen las­sen: Ein sinn­li­ches Erleb­nis. Und die­ser Spaß ist nicht nur gra­tis, son­dern auch noch gesund. Welch ein Genuss. Ich brau­che seit­her keine Kran­ken­gym­nas­tik mehr und habe ein Stück Lebens­qua­li­tät und –freude dazu gewonnen.

    Es ist ganz ein­fach: Man braucht nur die Schuhe zu Hause ste­hen lassen.

    Angie

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  15. badse sagt:

    Bar­fuß durch´s Leben, warum ver­ste­hen das viele nicht? Es macht Spaß und ist gesund.
    Ich laufe auch fast immer und über­all bar­fuß, nega­tive Reak­tio­nen gibt´s nur von mei­ner Frau …

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  16. Norbert sagt:

    Respekt!ich! Ich bin selbst einen Groß­teil des Jah­res auf nack­ten Soh­len unterwegs,aber bei Kälte und vor allem im Schnee hört der Spaß nach einer hal­ben Stunde auf.Und Berg­stei­gen ist für einen unsport­li­chen Flach­land­ti­ro­ler wie mich eh keine Option-​​gleich ob mit oder ohne Schuhwerk.

    Es ist schon erstaun­lich: Jeder hätte die Mög­lich­keit bar­fuß zu laufen-​​zumindest in der Freizeit!Dank Sen­dun­gen wie die­ser hat es sich auch herungesprochen,daß bar­fuß der Gesund­heit för­der­lich ist.Das wis­sen jeden­falls im Gespräch viele Schuhläufer.Trotzdem ist man bar­fuß abseits eines Bade­sees oder einer Lie­ge­wiese selbst im Som­mer eine eher exo­ti­sche Erscheinung.Jedenfalls gilt dies für meine hei­mat­li­che Region Hannover.

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  17. Michael Oelting sagt:

    Tol­ler Bericht!
    Bar­fuß lau­fen ist wirk­lich etwas schö­nes. Ich prak­ti­ziere es sel­ber in der Frei­zeit, gehe ohne Schuhe ein­kau­fen, fahre bar­fuß mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln, gehe bar­fuß in Museen. Und das nicht nur im Som­mer, son­dern auch im Win­ter bei Tem­pe­ra­tu­ren bis ca. –5°C gehe ich bar­fuß (und in kur­zer Hose). Erkäl­tun­gen sind bei mir ein Fremd­wort. Aber bar­fuß über die Alpen? Oder bar­fuß von Flens­burg auf die Zug­spitze? Der­art sport­li­che Leis­tun­gen würde ich auch mit Schu­hen nicht schaf­fen. In die­ser Hin­sicht würde ich vor Martls super­leis­tung mei­nen Hut zie­hen, wenn ich einen hätte. Meine beschei­de­nen Leis­tun­gen beschrän­ken sich auf bar­fuß Fahr­rad fah­ren aus der Schweiz nach Nord­deutsch­land und wie­der zurück.
    http://www.zf1.ch

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  18. Bergfexchiemgau sagt:

    Vor Martl hab ich gro­ßen Respekt.
    Mach zwar auch viel Berg­tou­ren, man­che auch bar­fu­ßig, aber wenn es auf Schot­ter­we­gen geht, stoß ich der­zeit noch an meine Gren­zen. Wald­bo­den oder Gras­berge geh ich gern bar­fuß.
    Muß es mal in der Stadt, beim Ein­kau­fen, bum­meln pro­bie­ren wie sich meine Mit­men­schen mir gegen­über ver­hal­ten, da ich nicht nur bar­fuß laufe, son­dern auch lackierte Zehen habe. [Link von der Redak­tion entfernt]

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