Kurznachrichten aus Bayern

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Dumm gelau­fen: Die Frau, die ihren mil­lio­nen­schwe­ren Tep­pich für 700 Euro ver­kauft hat, kriegt kei­nen Schadenersatz

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Kein Scha­den­er­satz für Millionen-​​Teppich

Im Streit um den angeb­lich teu­ers­ten Tep­pich der Welt muss ein Augs­bur­ger Auk­tio­na­tor kei­nen Scha­den­er­satz zah­len. Die 2. Zivil­kam­mer des Land­ge­richts Augs­burg wies am Frei­tag die Klage der frü­he­ren Besit­ze­rin ab. Die ältere Dame hatte von dem Auk­ti­ons­haus knapp 350.000 Euro gefor­dert, weil es den Wert des geerb­ten Per­ser­tep­pichs aus dem 17. Jahr­hun­dert nicht erkannt hatte. Der Auk­tio­na­tor hatte das Stück auf 900 Euro geschätzt. Spä­ter brachte es bei einer Auk­tion in Augs­burg 19.700 Euro ein. Bei einer erneu­ten Ver­stei­ge­rung im Lon­do­ner Auk­ti­ons­haus Christie’s erzielte der Läu­fer dann umge­rech­net die Rekord­summe von 7,2 Mil­lio­nen Euro. (dpa)

Zeil lobt Beschäftigungsbrücke

Wirt­schafts­mi­nis­ter Mar­tin Zeil hat gemein­sam mit dem Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Baye­ri­schen Metall und Elektro-​​Arbeitgeberverbände Ber­tram Bros­sard eine posi­tive Bilanz für das Pro­jekt “Beschäf­ti­gungs­brü­cke Bay­ern” gezo­gen. Es sei gelun­gen, Fach­kräfte und Inge­nieure dau­er­haft in Bay­ern zu hal­ten.
Das Pro­jekt wurde 2009 ins Leben geru­fen um jun­gen Mensch, die nach ihrer Aus­bil­dung nicht über­nom­men wer­den eine Per­spek­tive zu bieten.

Euro­pa­wei­ter Schutz für baye­ri­sche Weine

Weine aus den drei Anbau­ge­bie­ten im Frei­staat sind jetzt im euro­päi­schen Regis­ter geschütz­ter Ursprungs­be­zeich­nun­gen auf­ge­nom­men wor­den. Prä­di­kats– und Qua­li­täts­weine sind an den Begrif­fen “Fran­ken” oder “Würt­tem­berg” zu erken­nen, die Land­weine an der geo­gra­phi­schen Angabe, wie zum Bei­spiel Regens­bur­ger Land­wein. Neben den Wei­nen ste­hen auch 19 andere baye­ri­sche Spe­zia­li­tä­ten im Regis­ter, etwa Nürn­ber­ger Bratwürste.

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