Produktions-​​Stopp bei Müller Brot

Mangelnde Hygiene - zunächst sprach das Unternehmen aber von einem Feuerschaden

Presse und auch Mit­ar­bei­ter des Unter­neh­mens selbst stan­den vor einem Rät­sel. Erst im Laufe des Tages gab das Land­rats­amt bekannt, warum vor­erst kein Brot aus­ge­lie­fert wird. Die Grund­hy­giene im Unter­neh­men wurde beanstandet.

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Am Mitt­woch­mor­gen stan­den viele Kun­den ver­geb­lich in den Filia­len der Müller-​​Brot-​​Kette. Fri­sches Brot gab es nicht. 17:30 SAT.1 BAYERN fragte bereits am Vor­mit­tag nach: Da hieß es, ein Feuer in der Zen­tral­bä­cke­rei habe die Aus­lie­fe­rung ver­hin­dert. Der Schwel­brand sei jedoch so klein gewe­sen, dass es kei­nen Feu­er­wehr­ein­satz gab. Auch in den Filia­len waren Mit­ar­bei­ter zunächst mit die­ser Aus­sage ver­trös­tet wor­den. Erst gegen Mit­tag kam her­aus: Der Grund für den Pro­duk­ti­ons­stopp ist man­gelnde Hygiene im Unternehmen!

Das Land­rats­amt Frei­sing hatte als zustän­dige Lebens­mit­tel­über­wa­chungs­be­hörde bei meh­re­ren Kon­trol­len ent­deckt, dass in dem Betrieb eine man­gel­hafte Grund­hy­giene herr­sche. Dar­auf­hin hat­ten sich Mül­ler Brot und Land­rats­amt bereits am Mon­tag dar­auf geei­nigt, eine kom­plette Betriebs– und Anla­gen­rei­ni­gung vor­zu­neh­men und die Pro­duk­tion zu die­ser Zeit ein­zu­stel­len. Das teilte das zustän­dige Land­rats­amt Frei­sing mit. Das Amt wird auch die Rei­ni­gung überwachen.

Müller-​​Brot hat in Süd­bay­ern 300 Filia­len und rund 1300 Mit­ar­bei­ter. Am Tag pro­du­ziert das Unter­neh­men alleine rund 1 Mil­lion Sem­meln und etwa 70.000 Laib Brot.

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