Kampf gegen Bayerns neue Drogen

Thema Kriminalität: Bayerns Innenminister trifft Kollegen aus Tschechien

An den Gren­zen zum Frei­staat gibt es gefähr­li­che Ent­wick­lun­gen. Unter ande­rem ist es schwie­rig, Dro­gen­schmug­gel und Schleu­ser­kri­mi­na­li­tät in den Griff zu bekommen.

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Um den Kampf gegen Grenz­kri­mi­na­li­tät vor­an­zu­trei­ben, trifft sich Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Hans Peter Fried­rich (CSU) heute mit sei­nem tsche­chi­schen Amts­kol­le­gen Jan Kubice.

Die Poli­ti­ker wol­len im ober­frän­ki­schen Hof nach Minis­te­ri­ums­an­ga­ben vor allem über drei The­men­kom­plexe spre­chen: Dro­gen­schmug­gel, Schleu­ser­kri­mi­na­li­tät und Dieb­stahl bei­spiels­weise von Autos und Maschi­nen. Poli­zei, Zoll und Jus­tiz sor­gen sich an der deutsch-​​tschechischen Grenze vor allem wegen des Schmug­gels der Mode­droge Crys­tal. Die Zahl der Fälle von Dro­gen­kri­mi­na­li­tät ist den ver­gan­ge­nen Jah­ren dras­tisch gestiegen.

An dem Gespräch neh­men auch der Staats­se­kre­tär im Finanz­mi­nis­te­rium, Hart­mut Koschyk (CSU) sowie die bei­den Innen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann (Bayern/​CSU) und Mar­kus Ulbig (Sachsen/​CDU) teil. Anfang des Monats hatte Fried­rich betont, dass er bei der Bekämp­fung der Kri­mi­na­li­tät an der Grenze in ers­ter Linie die Bun­des­län­der in der Pflicht sieht. For­de­run­gen nach einem ver­stärk­ten Ein­satz der Bun­des­po­li­zei hatte er eine Absage erteilt.

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