Kurznachrichten aus Bayern

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Ein Pär­chen gibt zu, einen Rent­ner in Wei­den ersto­chen zu haben. Doch warum musste der 66-​​Jährige ster­ben? ++ Noch keine Per­spek­tive bei der Groß-​​Bäckerei: Mül­ler Brot sucht jetzt einen Käufer

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Pär­chen gesteht Betei­li­gung an Rentnermord

Drei Wochen nach dem gewalt­sa­men Tod eines 66-​​jährigen Man­nes in Wei­den in der Ober­pfalz ist der Fall auf­ge­klärt. Die bei­den in Spa­nien fest­ge­nom­me­nen Tat­ver­däch­ti­gen hät­ten eine Betei­li­gung an dem Ver­bre­chen zuge­ge­ben, sagte ein Poli­zei­spre­cher am Mon­tag. Ein­zel­hei­ten wollte er aus ermitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den aber nicht nen­nen. Der 22 Jahre alte Sol­dat aus Regen und seine 23 Jahre alte Beglei­te­rin sol­len den 66-​​Jährigen Ende Januar am Orts­rand von Wei­den ersto­chen haben. Unklar ist nach wie vor das Motiv für das Ver­bre­chen. Am Tat­ort hat­ten die Beam­ten eine Arm­brust, zwei Pfeile und ein Mes­ser gefun­den. Die Arm­brust schei­det als Tat­waffe zwar aus, wenige Stun­den vor der Blut­tat in Wei­den war aber ein Hund im etwa 15 Kilo­me­ter ent­fern­ten Gra­fen­wöhr durch einen Arm­brust­pfeil ver­letzt worden.

Die Fahn­der hat­ten das Pär­chen schnell im Visier, weil ein Zeuge die bei­den am Tat­ort gese­hen hatte. Seit­dem waren sie unter­ge­taucht. In Ber­lin wurde schließ­lich das Flucht­fahr­zeug gefun­den und die Spur führte nach Spa­nien. Anfang Februar wur­den die bei­den am Flug­ha­fen der Kana­ren­in­sel Fuer­teven­tura ver­haf­tet und ver­gan­gene Woche nach Deutsch­land über­stellt. Der­zeit sit­zen die Ver­däch­ti­gen in ver­schie­de­nen Gefäng­nis­sen in Bayern.

Müller-​​Brot bleibt wei­ter geschlossen

Das Land­rats­amt Frei­sing hat die Gross­bä­cke­rei in Neu­fahrn immer noch nicht frei­ge­ge­ben. Der Grund: Bei der letz­ten Kon­trolle wur­den wie­der Unge­zie­fer und Mäu­se­kot gefun­den. Wie es mit den über 1.000 Mit­ar­bei­tern und Laden­päch­tern nach der Insol­venz wei­ter geht, ist eben­falls noch unsi­cher. Der­zeit wird nach einem Käu­fer für Müller-​​Brot gesucht.

Deut­sche Bahn ver­bes­sert Kundenservice

Ab sofort wer­den Rei­sende im Fern­ver­kehr über Ver­spä­tun­gen und Zug­aus­fälle per Email infor­miert. Ein­zige Bedin­gung: die Kun­den müs­sen sich im Inter­net­por­tal der Bahn anmel­den und die Tickets müs­sen über das Inter­net bestellt wer­den. Der Ser­vice ist kos­ten­los und tritt ab einer Ver­spä­tung von 10 Minu­ten in Kraft.

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