Ein großer Waldbrand bei Amorbach (Landkreis Miltenberg) hält die Einsatzkräfte in Unterfranken weiter in Atem. Das Landratsamt in Miltenberg hat wegen des seit Tagen lodernden Brandes Katastrophenalarm ausgelöst. Damit habe man die Möglichkeit, weitere Helfer anzufordern, erläuterte Sprecher Gerhard Röth am Mittwoch.

Brandgefährliche Glutnester machen den Einsatzkräften seit Tagen zu schaffen
So rückten auch rund 100 Bundeswehr-Soldaten an, um den Brand zu bekämpfen. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr, betonte Röth.
Das Feuer wütete vor allem am Waldboden, größere Bäume brannten nicht ab. Am Boden wurden durch den Wind aber immer wieder Glutnester neu entfacht, so dass das Feuer nicht unter Kontrolle zu bekommen war.
Am Sonntag war der Brand im Stadtwald entlang der Bundesstraße 47 ausgebrochen. Das Feuer habe sich auf einer Fläche von etwa 25 Fußballfeldern ausgebreitet, teilte das Landratsamt mit. Mehr als 300 Helfer waren im Einsatz. Die Brandursache war auch am Mittwoch noch unklar. Die Kripo ermittle weiter, sagte Landkreis-Sprecher Röth. Auch zur Schadenshöhe konnte er noch keine Angaben machen. Der Wald gehöre der Kommune, es müsse zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht werden. (dpa)





