Angst vor Spinnen? – Machen Sie eine Therapie im Zoo!

Schritt für Schritt zum Spinnen- und Schlangenfreund – so kann's klappen

Rund jede zweite Frau und jeder siebte Mann in Deutschland ist von Spinnenangst besessen. Doch das muss gar nicht sein – verspricht zumindest ein Angebot im Tierpark Hellabrunn in München. Unsere Reporterin hat’s getestet.

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Für Psychologen ist die eigentlich unsinnige Angst vor den Krabblern ein Rätsel und auch die meisten Betroffenen finden wenig “vernünftige” Gründe für ihre Spinnenphobie. Doch es ist Fakt: Bei vielen geht die Angst vor Spinnen so weit, dass sie sich nicht mehr in den Keller trauen oder gar schreiend vor einem Achtbeiner im Netz fliehen müssen.

Der Tierpark Hellabrunn in München bietet jetzt ein Tagesseminar an, das viel versprechend klingt: Da sollen sich Betroffene ihrer Angst vor Spinnen und Schlangen nähern und sie in kleinen Schritten ablegen. Die hauseigene Schlange “Houdini” und/oder Spinne “Agathe” helfen dabei. Schlussendlich soll’s auch den größten Angsthasen gelingen, eine Spinne ganz gelassen von der Wohnung ins Freie zu transportieren – oder gar zu berühren.

Angst vor Spinnen, die so genannte Arachnophobie, wird meist in Westeuropa und Nordamerika erforscht – es gibt sie aber auch in Afrika. In Asien wiederum stehen manche Spinnen auf der Speisekarte. Bei einer richtigen Phobie kann schon das Bild einer Spinne Angstzustände auslösen. Als Gründe, warum sich manche ekeln und manche nicht, werden die menschenferne Erscheinungsform der Tiere, Instinktangst vor gefährlichen Spinnen oder Erfahrungen in der Kindheit vermutet. Interessant: Frauen fürchten sich mindestens doppelt so häufig wie Männer. Verhaltenstherapien gegen die Spinnen-Angst haben eine hohe Erfolgsquote.

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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