Der Tag des Bieres – nirgendwo wird er wohl so leidenschaftlich gefeiert wie bei uns in Bayern. Wer sich über’s Bier informieren will, findet auch im Internet jede Menge spannende Infos. Wir haben mal ein bisschen aufgeräumt und die wichtigsten für Sie zusammengefasst:
Zum Grundwissen gehören natürlich die Inhaltsstoffe im bayerischen Bier und das sind nur 3: Hopfen, Malz und Wasser. Hefe löst die Vergärung von Malzzucker unter anderem in Alkohol und Kohlensäure aus. Ihre Bedeutung war Anfang des 16. Jahrhunderts jedoch noch nicht bekannt. Deshalb wurde sie damals im Reinheitsgebot noch nicht erwähnt.
Das Bier zum Essen: Zum Weißwurst-Frühschoppen bestellt man zum Beispiel Weißbier oder Helles. Zum Schweinsbraten: Märzen, Dunkles oder Export. Zur Kirchweihgans: Festbier, dunkles Weißbier oder Schwarzbier. Zum sauren Lüngerl: helles oder dunkles Export. Zum Apfelstrudel: Dunkles oder Märzen. Und zur Bayerischen Creme: helles Weißbier oder ein dezent malzsüßes dunkles Bockbier.
Das Jahr des Bieres, wie wir es heute noch kennen, ist offiziell 1516. Denn da wurde das Bayerische Reinheitsgebot beschlossen. Erst viel später, nämlich 1906, entstand daraus das Deutsche Reinheitsgebot.
Land der Brauereien: In Bayern gibt es ganze 632 Brauereien. In ihren Sortimenten: mehr als 40 Sorten Bier. Wer sich jedoch durch die rund 4.000 Marken-Spezialitäten trinken wollte, müsste 11 Jahre lang jeden Tag in bayerischen Wirtshäusern ein anderes Bier probieren.
Gleich 12 Schutzheilige passen aufs Bier auf: Sankt Florian, der Heilige Vitus, der Heilige Magnus, Laurentius, Sankt Nikolaus, Sankt Georg, der Heilige Arnulf, Dorothea, Bonifatius, Medardus, Aurelius Augustinus und Gambrinus.
Der jährliche Pro-Kopf-Konsum von Bier in Bayern wird nicht gesichert erfasst. Man geht aber von 135-140 Litern aus, insgesamt 22 Millionen Hektoliter. Als Alternative schlägt alkoholfreies das Leichtbier.

Als Bierland ist Bayern Exportmeister unter den deutschen Bundesländern. 3,5 Millionen Hektoliter Bayerisches Bier wurden 2008 im Ausland getrunken. Außerdem wächst hier der Hopfen: 86 Prozent des deutschen Hopfens werden in Bayern geerntet.
Bier-Kultur: Rund 30 bayerische Museen laden zum Ausflug in Bier- und Rohstoffwelten ein. Vom Bayerischen Biermuseum in Kulmbach (eine der bedeutendsten deutschen Sammlungen zu Braukunst und Biergeschichte) über das Deutsche Hopfenmuseum Wolnzach (in der Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfen-Anbaugebiet der Welt) bis zum urig-gemütlichen Bier- und Oktoberfest-Museum im Herzen Münchens.
(Quelle Grafiken/Informationen: bayerisches-bier.de)
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auch der zwieseler weißwurst blog gedenkt heute diesem hohen tag. https://weisswurstbayern.wordpress.com/2012/04/23/wissenswertesueberbier/
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ein hoch auf den Ehrentag -zum Wohl – Prosit
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