Das Schicksal der kleinen Hundewelpen ist auch hier bei sat1bayern.de heftig diskutiert worden. Von den 92 Welpen, die die Polizei vor über zwei Monaten bei Nürnberg aus einem Transporter gerettet hatte, überlebten 24 die Strapazen nicht. Der Rest wurde mittlerweile in Pflegefamilien vermittelt. Den Hundehändlern, die die Tiere in ihrem Wagen hatten, ist damit ein großes Geschäft entgangen. Die Tiere hätten im Verkauf rund 80.000 Euro gebracht. Außerdem ist von gesunkenen Bestellzahlen die Rede. Laut der Leiterin des Tierheims Nürnberg, Heike Weber, sprechen die Hundehändler davon, dass das Kaufinteresse an Welpen seit der Berichterstattung zurückgegangen ist. Außerdem wollen sie wohl Klage erheben nachdem mehrere Medien Bilder der Hundehändler gezeigt hatten.
Schwierige Rechtslage
Laut den EU Reisebestimmungen dürfen Welpen, die jünger als 8 Wochen sind, nur mit Muttertier transportiert werden. Außerdem müssen die Tiere gültige Papiere (EU-Heimtierausweise) haben. Diese sind allerdings recht einfach zu fälschen – die Hunde werden zum Beispiel mithilfe eines Chip-Gerätes selbst gekennzeichnet – und Geburtsdaten der Tiere werden schlicht zurückdatiert. Bedenklich ist auch die Hundezucht. Die Zuchttiere werden meist unter widrigen Bedingungen gehalten und so lange am Leben gehalten, bis sie nicht mehr wurfbereit sind.
Der Fall der 92 Welpen bei Nürnberg ist typisch für ähnliche Transporte, die seit Jahren in Deutschland gestoppt werden: Der Fahrer des Welpentransports wurde zwar festgenommen, doch schon am Tag darauf wieder auf freien Fuß gesetzt. Obwohl er bereits mehrmals von der Polizei mit Hundewelpen im Gepäck aufgehalten worden war, wird sein Vergehen in erster Linie als Ordnungswidrigkeit behandelt – die diesmalige Strafe für den Ungarn: rund 5.000 Euro.
“Wühltisch-Welpen”
Laut der Tierschutzorganisation PETA kommt der Welpenhandel auch in Deutschland immer mehr an. So will der nach eigenen Angaben größte Zoofachmarkt der Welt in Duisburg mit dem Welpenverkauf beginnen – ”Dies, obwohl hunderte Tierheime die nicht enden wollende Flut an Abgabetieren nicht mehr stemmen können”. Bisher gilt unter den Zoohändlern die stillschweigende Vereinbarung, keine Hundewelpen zum Verkauf anzubieten.
„Jeder Markt wird von der Nachfrage gesteuert. So lange es Menschen gibt, die sich von einem vermeintlichen Sonderangebot blenden lassen, so lange wird es unseriöse Händler geben.“




man sollte menschen, die das tier nicht ehren und achten als geschöpf gottes, aus der gesellschaft ausschließen……und als “freiwild” zum abschuß freigeben…….
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