12. Motorradsternfahrt in Kulmbach

Innenminister Joachim Herrmann kam als Sternfahrer mit dem eigenen Motorrad

Ideales Bikerwetter hat an diesem Wochenende weit mehr als 40.000 Motorrad-Fans nach Kulmbach gezogen. Hintergrund sind die immer wieder tragischen Unfälle zum Saisonstart.

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Tausende begeisterte Motorradfahrer machten am Wochenende Kulmbach wieder zur „heimlichen Hauptstadt der Biker“. Bei idealem Frühsommerwetter zählten die Organisatoren an beiden Tagen weit über 40.000 faszinierte Besucher auf dem Veranstaltungsgelände der Kulmbacher Brauerei. Kein Wunder:

“Bayern erlebt einen Biker-Boom. Die Zulassungen für Motorräder – mehr als 790.000 – haben im Freistaat im Jahr 2011 um rund fünf Prozent zugenommen. So viele hatten wir bisher noch nie.” – Innenminister Joachim Herrmann

Bereits in den frühen Sonntagmorgenstunden starteten die Motorradsternfahrer, darunter auch Fahrlehrer, Rot-Kreuz-Mitarbeiter und Polizisten, von den bayernweit über 30 Abfahrtsorten in Richtung „Biker-Mekka“ Kulmbach. Gegen Mittag setzte sich der Motorrad-Korso mit mehr als 10.000 Bikern in Bewegung.

Informationen und Demonstrationen zum Thema Verkehrssicherheit waren bei der Veranstaltung die zentralen Botschaften, das Treffen soll die Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei unterstützen.

Grafik: Bayerisches Staatsministerium des Innern

In vielen Fällen stürzt der Motorradfahrer wegen eines Fahrfehlers beziehungsweise ohne Fremdeinwirkung und zieht sich dabei schwere oder gar tödliche Verletzungen zu. In 8 von 10 Fällen, bei denen die Fahrer über 30 Jahre sind, ist der Motorradfahrer selbst Verursacher eines Unfalls. Das meldet die Polizei. Das bestandsbezogene Risiko auf einem Motorrad getötet zu werden, war laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2010 mehr als viermal so hoch wie auf Kleinkrafträdern und im Auto.

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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