Umsonst-Läden in Bayern

Krempel oder gute Idee? Wir zeigen Ihnen, wie das Konzept funktioniert

In Bayern scheint ein neuer Trend zu entstehen: Dinge, die man nicht mehr braucht, wandern nicht in den Müll, sondern werden einfach verschenkt. Wir haben die Idee mal genauer unter die Lupe genommen!

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Stellen Sie sich mal vor, Sie gehen in einen Laden, packen alles ein, was Sie wollen und gehen – ohne zu zahlen. Normalerweise kämen Sie dafür hinter Gitter. Nicht so in einem Umsonst-Laden. Das Konzept dieser Idee findet immer mehr Anhänger und ist ganz einfach beschrieben: Hier sollen außerhalb der bekannten Warenwege neue eingeschlagen werden, um an Dinge zu kommen, sie weiterzugeben oder neu zu nutzen.

Im Gegensatz zu Flohmarkt und Co. müssen die Besucher also weder tauschen, noch etwas vorbeibringen, noch etwas mitnehmen – sie können es sich aussuchen. Die Idee basiert zum Teil auf Kritik an Kapitalismus und Wegwerfgesellschaft und auch der Möglichkeit, Gebrauchsgegenstände sozialer und gerechter zu verteilen. Vorreiter der Idee waren laut Wikipedia so genannte Free Shops Ende der 60-er Jahre unter anderem San Francisco. Auch in Bayern gibt’ schon die ersten Umsonstläden, die Würzburger Version stellen wir Ihnen heute in der Sendung vor.

Adressen in Bayern:

Umsonstladen Nürnberg
Rothenburger Str. 51 a, 90443 Nürnberg
Öffnungszeiten: Sa., 11 bis 14 Uhr

uMBsonstladen Miesbach
Marktwinkl 5, 83714 Miesbach
Öffnungszeiten: noch nicht eröffnet
Tel.: 08025 / 900 45 80

Luftschloss (Umsonstladen Würzburg)
Posthalle (Rückseite), 97070 Würzburg
Öffnungszeiten: 3 Mal in der Woche
umsonstladen.wuerzburg@yahoo.de

Quelle: umsonstladen.de

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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