Der niederbayerische Bauernfunktionär Walter Heidl ist neuer bayerischer Bauernpräsident. Der 52-jährige Agraringenieur und Schweinehalter tritt die Nachfolge von Gerd Sonnleitner an. Der Dialog mit der Öffentlichkeit und den Verbrauchern ist ihm besonders wichtig. “Wenn Kinder in der Schule eine Kuh malen, die lila ist, hat sich die Bevölkerung entfernt von der Landwirtschaft”, sagt der neue Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Walter Heidl.
Der 52-Jährige wurde am Donnerstag auf der Wahlversammlung in Herrsching am Ammersee mit 112 von 120 Delegiertenstimmen zum Nachfolger von Gerd Sonnleitner gewählt, der nach 21 Jahren nicht mehr kandidierte. Wie Sonnleitner kommt auch der Neue aus Niederbayern. Der Agraringenieur, der mit seiner Frau in Simbach im Ortsteil Rahstorf einen Zucht- und Mastschweinebetrieb führt, ist seit zehn Jahren Präsident des BBV Niederbayern. Er engagiert sich in rund zwei Dutzend Vereinen und Gremien. So sitzt er im Naturschutzbeirat beim Bayerischen Umweltministerium und ist Vorsitzender der neuen Kulturlandstiftung Bayern. Die Stiftung will Landwirtschaft und Umweltschutz unter einen Hut bringen. (dpa)



