Kurznachrichten aus Bayern

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Asyl wegen Verfolgung: Vier der zehn in Würzburg hungerstreikenden Iraner sind als politische Flüchtlinge anerkannt ++ Langsamer und zugespitzt: Die Warnstreiks in Bayern sollen sich in der kommenden Woche Schritt für Schritt steigern

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Asyl für hun­ger­strei­kende Ira­ner

Das Bun­des­amt für Migra­tion und Flücht­linge hat vier der zehn in Würz­burg hun­ger­strei­ken­den Ira­ner als poli­ti­sche Flücht­linge aner­kannt. Begrün­dung: sie müss­ten in ihre Hei­mat mit Ver­fol­gung rech­nen. Seit Mitte März pro­tes­tiert die Gruppe in der Würz­bur­ger Innen­stadt für poli­ti­sches Asyl. Fünf Anträge ste­hen noch aus — die Ira­ner wol­len den Hun­ger­streik wei­ter fortsetzen.

Warnstreiks werden zurückgefahren

Vor der vierten Tarifrunde in der Metallindustrie schaltet die bayerische IG Metall bei den Warnstreiks einen Gang zurück. Am Freitag legten etwa 11.000 Beschäftigte im Freistaat die Arbeit zeitweise nieder. Auch nächste Woche soll es jedoch täglich Aktionen geben. «Wir werden zurückhaltend beginnen und uns bis zum Wochenende steigern», sagte Landesbezirkschef Jürgen Wechsler in Schweinfurt. Die nächste Verhandlungsrunde für Bayern findet am nächsten Donnerstag in Fürstenfeldbruck statt.
Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn, ein Vetorecht des Betriebsrats bei Leiharbeit und die unbefristete Übernahme aller Ausgebildeten. Die Arbeitgeber boten 3 Prozent an und lehnen die anderen Forderungen strikt ab. (dpa)

Linde auf Erfolgskurs

Linde ist vor allem dank der weiter hohen Nachfrage in Asien und Amerika mit einem Plus bei Umsatz und Gewinn ins Jahr gestartet. Der Industriegase-Spezialist und Anlagenbauer setzt angesichts des hoffnungsfrohen Auftakts auch in den kommenden Monaten auf wachsende Geschäfte, traut aber wie viele Unternehmen dem Braten nicht ganz: «Nach wir vor bestehen jedoch große Unsicherheiten über die Nachhaltigkeit und Intensität des Wirtschaftswachstums», sagte Vorstandschef Wolfgang Reitzle am Freitag auf der Hauptversammlung des Dax-Konzerns in München. Auch beim Rivalen Air Liquide war es zum Jahresauftakt ähnlich gelaufen. (dpa)

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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