Judo bei den Special Olympics

Special Olympics: "Mehr als nur Sport"

Olympia-Flair in München. 5000 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung kämpfen derzeit um Medaillen bei den nationalen Special Olympics, ein Teilnehmerrekord. Das Motto lautet: Gemeinsam Stark! Und das leben uns zwei Judo-Damen aus Oberbayern vor.

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Melanie und Simone aus Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) trainieren zusammen Judo. Doch heute müssen sie gegeneinander antreten – nicht bei irgend einem Wettkampf, sondern bei den Special Olympics, die momentan in München stattfinden. Insgesamt nehmen 264 Wettkämpfer am Wettbewerb teil. Die 25 Jahre alte Simone startet gut ins Turnierm at ihre Gegnerin im Griff, ist oben auf und gewinnt den Kampf nach Punkten.
Melanies Auftakt verläuft nicht so gut. Sie kämpft wacker, muss sich ihrer Gegnerin aber geschlagen geben. Es ist einfach nicht ihr Tag.

Die Special Olympics sind mehr als ein sportlicher Wettbewerb. Die Teilnehmer sind Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung – für sie wollen die Spiele eine ganzheitliche Erfahrung sein. Die Athleten gehen übrigens ausgesprochen fair und freundschaftlich miteinander um – natürlich will jeder gewinnen, aber am Ende siegt die Freundschaft.

Die japanische Kampfsportart Judo gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Übersetzt bedeutet Judo “sanfter Weg”, anders als bei anderen Kampfsportarten wird beim Judo auf Waffen-, Tritt- und Schlagtechniken verzichtet.

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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