Brand in Landsberg am Lech
Gegen 22 Uhr ist gestern Nacht ein Großbrand im Fuchstal im Landkreis Landsberg am Lech ausgebrochen. Er zerstörte die Halle eines Holzbetriebs. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches hielt sich niemand in der etwa 80 mal 20 Meter großen Fertigungshalle auf, erst gegen 1 Uhr wurde die Situation entdeckt.
Trotz des Einsatzes von 150 Feuerwehrleuten konnte kaum noch etwas gerettet werden, so der Bayerische Rundfunk. Der immense Sachschaden entstand durch die Lagerung von zahlreichen wertvollen Bearbeitungsmaschinen. Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwierig, teilweise musste die Feuerwehr mit Gabelstaplern die Außenwände der Halle aufreißen, um zu dem Feuer vordringen zu können. Hydrauliköl und brennende Kunststoff-Förderbänder sorgten für giftige Dämpfe. Erschwerend kam hinzu, dass die in solchen Hallen übliche Sprinkleranlage wegen Wartungsarbeiten nicht in Betrieb war.
Die Brandursache ist ungeklärt. Die Brandermittler der Kripo Fürstenfeldbruck haben ihre Untersuchungen vor Ort aufgenommen.
Brand in Ansbach
Ebenfalls unklar ist die Ursache des nächtlichen Brandes im mittelfränkischen Ansbach. Dort kämpften 170 Feuerwehrleute gegen das Feuer, das in einem ehemaligen Lokschuppen ausgebrochen war. Der 6.000 Quadratmeter große Lokschuppen in der Naglerstraße liegt auf dem Betriebsgelände einer Recyclingfirma, die hier unter anderem Hydraulikpressen, Gabelstapler, Metallspäne, Papier und Pappe lagerte. Der Sachschaden durch den Brand wird auf mehrere hunderttausend bis eineinhalb Millionen Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.






