Alptraum für jeden Autofahrer: Ein Lkw-Anhänger ist am Montagmorgen in Ostbayern auf den Kleinwagen eines 60-Jährigen gestürzt.
Nach ersten Ermittlungen war der Schweinelaster in Landau (Landkreis Dingolfing-Landau) in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen den Mini des 60 Jahre alten Landauers Willibald Bauer geprallt. Beide Fahrzeuge rutschten dann in den Straßengraben. Dort begrub der Anhänger den Kleinwagen fast komplett unter sich.

Einsatzleiter Franz Streifeneder empfiehlt dem Gückspilz eine Wallfahrt nach Altötting – als Dank für den 2. Geburtstag. (Foto: SAT.1 BAYERN)
Für die Einsatzkräfte vor Ort bot sich zunächst ein dramatisches Bild. Gegenüber SAT.1 Bayern sprachen sie davon, dass bei dem eingequetschten Kleinwagen auf den ersten Blick gar nicht mehr zu erkennen gewesen sei, wo Front und Heck des Autos waren. Den 60-Jährigen Minifahrer aus dem Wagen zu bekommen, dauerte dann auch über eine Stunde. Dabei musste ein Kran den Lkw-Anhänger von dem Kleinwagen heben.

Hatte einen großen Schutzengel: Unfallopfer Willibald Bauer (Foto: Klaus Kiefer)
Schließlich konnte Willibald Bauer gerettet werden – und sein Gesundheitszustand verblüffte alle: Der 60-Jährige kam mit einem gebrochenen Arm davon, wurde ins Klinikum Straubing gebracht. Einsatzleiter Franz Streifeneder: “Das ist ein kleines Wunder. Dafür darf er nach Altötting gehen, um sich zu bedanken.”
Skurril: Der Autounfall war nicht das erste Mal, wo es für Willibald Bauer um Leben und Tod ging – er hatte nach eigener Aussage schon 3 schwere Unfälle, darunter sei er einmal bei Joggen von einem Auto angefahren worden, das mit 100 Stundenkilometern unterwegs war. Auch da hatte der Schutzengel ganz Arbeit geleistet.
Auch der Lastwagenfahrer überlebte den Horrorunfall, er blieb unverletzt. Der Schweinelaster hatte zum Unfallzeitpunkt keine Tiere geladen. (dpa–red)











