Beide haben seit der Verfilmung ihrer Freundschaft Millionen Fans weltweit, sie bekommen immer noch hunderte von Nachrichten jeden Tag – und in den meisten bedanken sich Menschen für den wunderschönen französischen Film, den sie in den Kinos sehen durften: “Ziemlich beste Freunde”. Hinter der Geschichte stecken 2 Original : Der französische Aristokrat Philippe Pozzo di Borgo (61) und Abdel Sellou (40), ein früher kleinkrimineller Zuwanderer aus Algerien, der sein Pfleger wurde.
Die besten Zitate der beiden im SAT.1 BAYERN Interview:

Philippe Pozzo di Borgo
Philippe über seinen Gesundheitszustand: “Ich lebe immer noch. Das ist das Beste, was mir passieren kann. Klar, ich habe Schmerzen. Glücklichsein heißt aber nicht, dass man immer fit und erfolgreich ist – es ist mehr der Geschmack des Kaffees am Morgen oder das Wissen, eine kleine Tochter zu haben.”
Philippe auf die Frage, wie beiden zusammen Zeit verbringen: “Wir spielen zusammen Scrabble. Er schlägt mich ständig – ich hab die Nase echt voll davon! Und: Wir vergleichen die Verkaufszahlen unserer Bücher.”
Abdel über Szenen aus der Freundschaft, die nicht im Film sind: “Es gibt viele gute Erinnerungen. Über manche können wir nicht reden – wir haben jetzt auch ein neues Leben. Wir leben lieber in der Gegenwart.”
Philippe darüber, wie es ist, einen Preis für sein Leben zu bekommen: “Ich weiß nicht genau, was das soll. Weil: Ich bin kein Schauspieler – ER (schaut zu Abdel) ist ein guter Schauspieler – aber ich nicht. Das Filmteam hat einen fantastischen Job gemacht.”

Abdel Sellou
Abdel über das Besondere der Freundschaft: ”Wir sind grundverschieden. Und wir sind immer noch in wenigen Punkten gleicher Meinung.”
Philippe über Abdels kriminelle Vergangenheit: “Das hab ich zur Seite geschoben. Ich brauchte Hilfe, ich war in keiner guter Verfassung. Außerdem war ich Geschäftsmann, ich kann Leute einstellen. (..) Das mit der Freundschaft kam später.”
Abdel über seine kriminelle Vergangenheit: “Den größten Fehler, den ich machte, war, dass ich nichts aus seinem Haus klaute, als ich das erste Mal da war. Das ist eine Film-Geschichte.” – Und warum war er im Gefägnis? “Weil ich so aktiv war – ich brauchte einfach eine kleine Pause!”


