Datenautobahn aus dem Weltall

Dank neuester Laser­tech­no­lo­gien kann eine riesige Daten­menge über­tra­gen wer­den

Europa bekommt eine Daten­au­to­bahn im Welt­all – und Bay­ern ist bei der Ver­wirk­li­chung des Pro­jekts an vor­ders­ter Front dabei! Die Ver­träge für das euro­päi­sche ‘EDRS’-Programm wur­den am Mon­tag in Ober­pfaf­fen­ho­fen unter­zeich­net. Bay­erns Wirt­schaft pro­fi­tiert davon in viel­fa­cher Hin­sicht.

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Den Auf­trag im Wert von 65 Mil­lio­nen Euro ver­gibt die EADS-​​Tochter ‘Astrium’ an das Deut­sche Zen­trum für Luft-​​und Raum­fahrt DLR. Ein­ge­rich­tet und betrie­ben wer­den sol­len vier Boden­sta­tio­nen, davon zwei in Weilheim. Es geht um die Stär­kung der euro­päi­schen Satel­li­ten­kom­mu­ni­ka­tion: Dabei wird eine Daten­au­to­bahn im All gigan­ti­sche Daten­men­gen von Erdbeobachtungs-​​Satelliten in Echt­zeit zur Erde über­tra­gen. Das Kon­troll­zen­trum wird am bewähr­ten Stand­ort Ober­pfaf­fen­ho­fen errich­tet, wo die DLR mit der Satel­li­ten­steue­rung schon viel Erfah­rung gesam­melt hat.
Und so funk­tio­nierts: Bis 2015 wer­den zwei Satel­li­ten fest im All sta­tio­niert. Die Erd-​​Beobachtungssatelliten sen­den ihre Signale dann an diese Verteiler-​​Satelliten. Von dort gehen die Daten in Echt­zeit an die Boden­sta­tio­nen. Der Vor­teil: Gerade bei Natur­ka­ta­stro­phen oder in der Umwelt­be­ob­ach­tung ste­hen grö­ßere Daten­men­gen schnel­ler zur Ver­fü­gung.

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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