Mobilfunk-Strahlen: Machen Sie wirklich krank?

Im bayerischen Landtag haben sich heute die Fachleute in die Haare gekriegt

Der Mobilfunk entzweit nicht nur die Bürger, sondern auch die Fachleute: Bei einer Anhörung warnen die Einen, die Anderen sehen keinen Grund für Alarmstimmung. Fakt ist: Es gibt keine Langzeitstudien.

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Bei einer Anhörung zu möglichen Gesundheitsgefahren des Mobilfunks haben im Landtag Fachleute und Behördenvertreter sehr unterschiedliche Meinungen vertreten. Mehrere Wissenschaftler warnten vor der Strahlung. Behördenvertreter und andere Forscher verwiesen dagegen darauf, dass es nach wie vor keinen einwandfreien wissenschaftlichen Beweis für eine erhöhte Gefahr von Hirntumoren und anderen Krankheiten gebe.

Die Technologie sei gefährlich, sagte der Biologe Ulrich Warnke von der Universität des Saarlandes.

“So weiter machen wie bisher, ist unmöglich.”

Der Konstanzer Mediziner Joachim Mutter sagte, das Risiko werde “total unterschätzt”. Sein Hauptargument: Neben den Mobilfunkmasten und Handys gibt es noch viele andere strahlende Geräte in den Haushalten – unter anderem schnurlose Telefone und Internetverbindungen.

Dagegen sagte die Umweltmedizinerin Caroline Herr von der Universität Gießen – als Vertreterin der Strahlenschutzkommission:

VIDEO: Das sagt Strahlenexpertin Caroline Herr

“Wir können weiter forschen, aber es ist nichts an den Grenzwerten zu verändern.”

Auch Gunde Ziegelberger, die Vertreterin des Bundesamts für Strahlenschutz, sagte: “Bis jetzt sind diese Inzidenzraten nicht ansteigend” – was bedeutet, dass bei Handynutzern bislang keine höhere Zahl von Hirntumoren festgestellt worden sei.

Beunruhigende Studien

Die Auseinandersetzung hat einen Grund: Es gibt viele Studien zum Mobilfunk, deren Autoren auf einen Zusammenhang von Handynutzung und Gesundheitsgefährdung hinweisen oder ihn vermuten. Mehrere wissenschaftliche Organisationen in den USA und anderswo haben entsprechende Warnungen ausgesprochen. Als zweifelsfreier wissenschaftlicher Beweis gilt jedoch nur, wenn sich solche Hinweise und Vermutungen im Experiment oder in einer Studie zuverlässig nachweisen lassen – und dies fehlt beim Mobilfunk nach wie vor.

Handystrahlung –

Zu den Ergebnissen

Das lassen allerdings die Gegner nicht gelten.

“Es gibt bislang auch keinen wissenschaftlichen Beweis für die schützende Wirkung eines Fallschirms bei einem Sprung aus dem Flugzeug” – Joachim Mutter, Mediziner

Ein Problem für die Wissenschaft ist, dass Hirntumore eine sehr lange Latenzzeit haben – also oft erst nach zwanzig Jahren auftreten. Handys sind aber erst seit den 1990er Jahren in Gebrauch. Die Expertin vom Bundesamt für Strahlenschutz erwartet allerdings, dass diese Phase der Unklarheit bald endet. Sie sagt:

“Wenn in den nächsten drei, vier Jahren die Inzidenzraten nicht steigen, hätten wir die Phase der Latenz abgedeckt”.

(dpa)

Zuletzt aktualisiert:  von
Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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17 Antworten auf Mobilfunk-Strahlen: Machen Sie wirklich krank?

  1. Thomas Schmidt sagt:

    Frau Prof. Herr veranstaltet für den Lobbyverein der Mobilfunkindustrie, dem Informationzentrum Mobilfunk e.V. (IZMF), Fortbildungen für Ärzte. Und das bestimmt nicht unentgeltlich.

    Besteht da evtl. ein Interessenkonflikt?

    Grenzwerte bzw. Richtwerte für Mobilfunkstrahlung im Vergleich
    in Volt/Meter (V/m):

    Deutschland: 41 – 61 | Polen & Italien: 6 | Südtirol 3 | Schweiz: 4 – 6 | Belgien (Brüssel): 2 – 4 | Luxemburg: 3 |ehem. DDR: 1,9

    Es besteht ein erhöhtes Risisko für Hirntumore für Handynutzer, die mehr als 30 Minuten pro Tag über 10 jahre telefonieren.

    Bundesamt für Strahlenschutz – INTERPHONE-Studie

    “Bei Nutzern von Mobiltelefonen, bei denen sich aus den Befragungen eine Gesamtnutzungsdauer von mehr als 1.640 Stunden abschätzen ließ, wurde ein statistisch signifikant erhöhtes Risiko errechnet, an einem Gliom zu erkranken. [...] Bei den intensiven Handynutzern zeigten sich die Gliome eher in den Gehirnregionen, die sich nahe am Ohr befinden und auf der Seite des Kopfes, die als bevorzugte Seite zum Telefonieren angegeben wurde. “

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  2. Johanna sagt:

    Ich war im Landtag gestern dabei und habe alle Kommentare der Frau Herr gehört und ich wünsche ihr von Herzen, dass ihre verlogenen, mit Sicherheit gut bezahlten Äußerungen zur Ungefährlichkeit von Mobilfunkstrahlung in 20 Jahren nicht ihren eigenen Familienmitgliedern schadet. Wenn sich Frau Herr´s Familie auf ihre Aussagen verlässt und sich mit Mobilfunk zustrahlt, hat sie dann traurigerweise ihre beweisende Langzeitstudie vor Augen.
    UND es ist auch traurig, dass SAT 1 gerade die mieseste der gestern anwesenden Fachleute zum Interview gebeten hat. Hat denn keiner mehr ein Gewissen was wir unseren Kindern antun? Es sagt ja keiner dass jetzt alle ihre Handy´s wegschmeissen sollen, aber ein bewusster Umgang mit dieser Technologie als KOMMUNIKATIONSMITTEL, kein Mobilfunk für Kinder, Internet und Festnetz mit Kabelanschluss und Verzicht auf Internet wia Handy, Tablet und Co. brechen bestimmt keinem einen Zacken aus der Krone. Außer den Halsabschneidern, die uns das Zeug verkaufen. Ich denke dass sind wir unseren Kindern schuldig!

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  3. Heidrun Schall sagt:

    Dr. Mutter, betreibt in Brasilien eine Privatklinik für Elektrosensible. Er hält Vorträge bei der schweizerischen Verschwörungssekte “Anti-Zensur Koalition” und tritt mit dem Geistheiler de Deus auf. Er hat ein kommerzielles Interesse an der Angst geschürten Debatte wie die meisten Funkkritiker dieser Anhörung.

    Der Staat macht für die Aufklärung zu wenig Geld locker oder vergeudet es für unnötige Veranstaltungen. Das ist bedauerlich, ruft aber Interessenverbände auf den Plan. Frau Herr jedoch unterschwellig Korruption zu unterstellen weil sie beim IZMF als Referentin auftritt ist böswillig und weltfremd.

    In der Anhörung versuchte Dr. Mutter mit den von Herrn Schmidt dargelegten “Ausreißern” der Interphone-Studie zu punkten. Da aber Laien wie Dr. Mutter die Auswertung derartiger Studien nicht geläufig ist, entscheiden anerkannte Fachleute über die Ergebnisse in entsprechenden Gremien. Anhängern von Verschwörungstheorien und Geist Heilern ist der Zugang versperrt.

    Für Deutschland gilt der gleiche Grenzwert wie in den meisten europäischen Ländern. Ob in der DDR jemals der Grenzwert von 1,9 V/m flächendeckend eingehalten wurde, ist zweifelhaft, da es keine Erhebungen darüber gibt. Ob in den Ländern, wo die Grenzwerte niedriger sind, die Befindlichkeitsstörungen bis hin zu Krebserkrankungen auch niedriger sind, ist fraglich.

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  4. Eva Weber sagt:

    Zu bedenken ist, dass Frau Prof. Dr. Caroline Herr sozusagen die Ziehtochter des Prof. Eikmann, Umweltmediziner der Uni Gießen, ist. Dieser verkündete am 7.12.2006 im Bayer. Landtag in etwa , dass, sollten Patienten ihre Beschwerden in Zusammenhang mit Mobilfunk bringen, wir (gemeint sind die Ärzte) ihnen sagen, dass es das eigentlich nicht gibt.

    Bedenkend, dass von 28 Wissenschaftlern mit nur einer Gegenstimme (Prof. Blettner, Strahlenschutzkommission Deutschland), die Einstufung nichtionisierender Strahlung in Gruppe 2b, möglicherweise krebserregend, durch die IARC erfolgte und dies von der WHO übernommen wurde und sich Frau Prof. Herr “als Ärztin”, zusammen mit Prof. Eikmann, Umweltmediziner und Prof. Lerchl, Leiter der Strahlenschutzkommission, nichtionisierende Strahlung, umgehend dazu berufen fühlte, eine Kritik an dieser Einstufung vorzunehmen, sogar bis dahin, dass die IARC ihrem Ruf schade, so ist m.E. eine starke Industrieabhängigkeit zu erkennen. Es müsste doch einer Ärztin, auch vom Landesamt für Gesundheit, daran gelegen sein, dass Menschen vielleicht ein wenig über ihr Verhalten bzgl. Funktechnik nachdenken. Aber dieses Nachdenken alleine könnte schon einen etwas vorsichtigeren Umgang mit dieser Technik nach sich ziehen, was womöglich wirtschaftliche Einbussen bedeuten könnte.

    Man sollte also, als es im Bayer. Landtag um die Frage WLAN in Schulen ging, ihre Aussage in etwa, dass durch Funkverbindungen etwaige Unfälle durch herumliegende Kabel verhindert werden, als Beweis dafür nehmen, dass die Strahlenschutzkommission sich mehr auf den Schutz der Strahlung konzentriert, als auf den Schutz vor möglichen Auswirkungen.

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  5. Stefan K. sagt:

    Wie viele Beweise braucht man denn noch , um Lobby-gelenkte Entscheider in den Behörden und der Politik vom zweifelsohne bestehenden Risiko hochfrequenter Strahlung zu überzeugen.

    Mittlerweile wird ja in der unabhängigen Wissenschaft nicht mehr daran gezweifelt , dass Gesundheits-schädigende Effekte von Mobilfunkstrahlung ausgehen. Die Frage ist nur , wann es letztlich gelingt , den vielzitierten kausalen Zusammenhang zwischen HF-Strahlung und einem konkreten Krankheitsbild herzustellen. Eine Trutzburg, hinter der sich alle Nutznießer der Mobilfunkindustrie bequem verschanzen können , aus Angst und Unfähigkeit davor , im Sinne einer präventiven Vorsorgepolitik jetzt vom Volk bereits deutlich absehbare Nachfolgen und Auswirkungen abzuwenden und dabei auf kurzfristigen vermeintlichen Profit zu verzichten.

    Geld verdienen ist momentan halt noch wichtiger als Rückgrat und Weitsicht zu zeigen , auch wenn dies nicht dem allgemeinen Mainstream noch nicht aufgeklärter Bürger entsprechen mag und man Gefahr laufen könnte , deswegen politisch kritisierbar und weniger verkaufsfähig zu werden.

    Dabei wäre sehr vieles sehr einfach und bequem lösbar , wenn eine offene und ehrliche Kommunikation aller an der Diskussion beteiligten Interessengruppen statt finden könnte

    P.S.: die in meinen Augen unqualifizierten Kommentare von Frau Schall ( s. u. ) bitte unter dem Aspekt bewerten , dass es sich hierbei um Spaten-Paul(ine) handelt , die wohl offensichtlich in Ihrem Sendungsbewusstsein , und gemeinsam mit Ihrem Mann ( bekannt unter dem Pseudonym Spaten-Paule ) seit Jahren nichts unversucht lässt , Mobilfunk-kritische Wissenschaftler persönlich zu diskreditieren.
    Schade , denn diese Leute verhärten nur die Diskussionsfronten und erweisen der Sache als solche , nämlich mobile Kommunikation ohne gleichzeitige Gesundheitsbelastung für die Nutzer , einen Bärendienst.

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  6. Heidrun Schall sagt:

    Der Regierung Befangenheit zu unterstellen oder deren Vertretern, stellt für mich nur den Umkehrschluss der eigenen Befangenheit da. Die Esoterik sowie die Homöopathie ist auf dem Vormarsch. Sie profitieren durch Angst Parolen und dogmatischer Gehilfen, die per Copy/Past weiter leiten was Interessenverbände vorlegen (z.B. Diagnose-Funk).

    Die persönliche Meinung zu meiner Person von Herr Stefan K. ist beispielhaft für intrigantes Verhalten, welches immer mehr zunimmt in der Gemeinschaft der Funkgegner. Er wünscht eine offene und ehrliche Kommunikation. Ich biete seit Jahren diese Möglichkeit nur ein Stefan K. hat sich da nicht eingefunden.
    Klingelt’s

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  7. Eva Weber sagt:

    Heidrun-Klara Schall und die offene und ehrliche Auseinandersetzung, zu der sie seit Jahren die Möglichkeit bietet, wirft anderen intrigantes Verhalten vor. Das ist bemerkenswert! Die Schalls, ein Gespann, das man so schnell nicht wieder findet. Das Schlimme, dass in deren Forum der oberste deutsche Strahlenschützer Prof. Lerchl schreibt, stets betonend, als “Privatperson”. Doch die Beteiligung darin wurde ihm sogar von der IARC angekreidet, die nichtionisierende Strahlung als “möglicherweise krebserregend” einstufte – ohne ihn.

    Jämmerlich ist das, wenn ich von Spatenpauli, Herrn Schall, mit dem norwegischen Massenmörder Breivik im Netz verglichen werde, den zum Glück eine Staatsanwältin erdet. Bei uns zu Lande müssen dies aber Freiwillige tun, sagt er. Hier sehen sich wohl das IZgMF, in Gestalt von Spatenpauli und der Inhaberin des Forums Heidrun Schall, als Samariter gegenüber der Bevölkerung in der Pflicht, als Staatsanwälte zui fungieren. Da schweigt eine nicht, wenn man sie noch so bekämpft, auch wenn man es im Forum sogar noch zulässt, Vorschläge zu “amtlicher Betreuung” einzustellen. Man mag es nicht, dass eine, die 33 Jahre in den Area-Control-Centern der Flugsicherung an den Münchner Flughäfen mit für den sicheren Ablauf des Luftverkehr im süddeutschen Luftraumraum sorgte, sich nicht nachsagen lässt, sie habe Angst vor Antennen, die lt. Frau Dr. Kaul, BauA. angeblich ein Phallussymbol darstellen und die Menschen zum Ausbrüten von Krankheiten veranlassen.

    Bei den meisten gelingt es, sie zum Schweigen zu bringen. Sie haben nicht mehr den Mut und die Kraft sich zu wehren. Bei Behörden laufen sie ohnehin gegen Wände. Ebenso fürchten Betroffene die umgehend erfolgende Psychiatrisierung. Für Menschen, noch im Arbeitsleben stehend, der Untergang. Fixierte, Phobiker, beurteilt von einem Umweltärzt für das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm, der diese nie gesehen hat und sie auch nicht sehen will. Die Stellungnahme eines weiteren Arztes, die besagte, solche Menschen nicht von vorneherein auf die psychische Schiene zu schieben und z.B. Untersuchungen DECT-Telefone und Blutdruckschwankungen zu machen, verschwand in “Technikfolgen”. Hier gibt es viel zu sagen, z.B. über die Anweisung an Ärzte, Fact Sheet 296 WHO in etwa: “im Vorfeld schauen ob psychische Erkrankungen vorliegen, nur die Symptome behandeln, nicht die Strahlung verringern, wie der Patient es für nötig hält, weder am Arbeitsplatz noch im persönlichen Umfeld.” Weiters die Fortbildung der niedergelassenen Ärzte durch das IZMF, gemeinnütziges Informationszentrum der Mobilfunkbetreiber, die Zusammenarbeit mit dem Strahlenschutz und dann schließlich Unterbreitung durch Ärzte der “Kinderumwelt, gemeinnützig” . Für mich als Betroffene nahezu Hohn!

    Dass Frau Schall offene und ehrliche Kommunikation bietet, bringt mich tatsächlich zum Lachen, und ich lache seit Aufrüstung meines in der Nähe stehenden Mobilfunkmasts mit UMTS nur noch selten. Der Dienst einer Samariterin!

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  8. Karl-Hans D. sagt:

    Frau Schall mit dem Pseudonym “KlaKla“ und ihr Mann mit Pseudonym “spatenpauli“ betreiben seit Jahren ein Hetzforum gegen mobilfunkkritische Menschen.
    Andersdenke, unabhängige Wissenschaftler, Ärzte, Experten der Funkkommunikation, Juristen und Baubiologen, welche explizit vor der Gefährdung der funkgesteuerten Mikrowellentechnik warnen und sich für Prävention einsetzen, werden öffentlich diffamiert und diskreditiert. Die Verunglimpfungen erfolgen mit System: von wenigen Sympathisanten,
    die durchweg der Mobilfunklobby zugeordnet werden können.

    Es ist schlichtweg ein Skandal, dass unsere Gesetzgebung mit dem Freiraum “freie Meinungsäußerung” diesen Missbrauchs zulässt.

    Hinweis an Thomas Schmidt:

    Frau Prof. Caroline Herr erhält für ihre Vorträge selbstverständlich Honorare!
    Sie tut nichts umsonst, womit der Interessenkonflikt besteht.

    Sie kennen doch auch die Binsenweisheit:

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!

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  9. Heidrun Schall sagt:

    Wer wo hetzt oder diffamiert, sollte der Leser selbst beurteilen dürfen. In der Gemeinschaft der Funkgegner haben sich Geschäftemacher an die Vorstandsspitzen von “Mobilfunk kritischen Vereinen” gebracht. Sie pflegen ein Netzwerk und bestimmen das strategische Vorgehen gegen Funk. Das Ziel eines Geschäftemachers liegt vorrangig beim Steigern seiner Umsätze, nicht bei der Aufklärung. Je mehr Menschen auch nur diffuse Angst haben vor Funkstrahlung desto leichter kommt er zum Geschäftsabschluss. Laien werden bedient mit ausgesuchten Informationen. Anschließend sorgen sie mit ihren Forderungen nach Messung und externen Standortkonzepten für die lukrativen Geschäftsabschluss. Zu dieser Erkenntnis kann man kommen, wenn man sich kritisch mit dem Aktionismus von Funkgegner auseinandersetzt.

    Der Regierung Lobbyismuss vorzuwerfen, betrachte ich als einfache Polemik, mangels belastbarer Fakten der eigenen Meinung. Es steht jedem frei, einen Mediziner zu vertrauen, der mit Geistheilern auftritt, einem Wissenschaftler, der an Kornkreise und Gravitationswellen glaubt und seine letzte wissenschaftliche Arbeit zu Funk vor ca. 40 Jahren ableistete oder doch besser den staatlichen Instituten, die auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sind. Wer würde heute noch einem bekannten Tabaklobbyisten glauben, Passivrauchen ist nicht schädlich?

    Wenn Forenteilnehmer unter einem Pseudonym in unserem Forum schreiben, akzeptieren wird dass und geben den Klar-Namen nicht bekannt. Uns ist bewusst, dass das bei manchen Leuten das kreative Denken an wirft, mit der Folge alter oder neuer Unterstellungen!

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  10. Karl-Hans D. sagt:

    @ Frau Schall

    Im Gegensatz zu Ihren Ausführungen ist es richtig, dass sich diverse Umweltverbände ohne kommerzielle Verstrickungen für Aufklärung und Prävention der Bevölkerung bemühen, das Gegenteil ist bei der bereits Genannten, die im Auftrage der Mobilfunkindustrie tätig ist.

    Ihre subjektive Wahrnehmung und Ihre Resistenz zur Thematik sind seit Jahren Ihr Markenzeichen.

    Festzuhalten bleibt, dass man sich auf Ihrer Homepage und in Ihrem Forum von den diffamierenden Inhalten überzeugen kann.

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  11. Eva Weber sagt:

    Frau Schall, es sind unbestritten auch Fachleute, die in Ihrem Forum schreiben. Nur, es werden immer weniger. Dann muss man fragen, was Elektroingenieure von gesundheitlichen Auswirkungen dieser Technik verstehen? Vielleicht sollten sich diese mal in ihren eigenen Reihen vorurteilsfrei umhören! Ein mir bekannter Arzt sagte mir: “Ich bin zu lange Arzt um zu sagen, dass es etwas nicht gibt.” Z.B. Werner von Braun: “Ich habe gelernt, mich des Wortes ‘unmöglich’ nur mit äußerster Vorsicht zu bedienen.” Für Prof Eikmann, Uni Gießen, gibt es Zusammenhang Mobilfunk-Gesundheitsbeschwerden nicht. Aussage In etwa am 7.12.06 im Bayer. Landtag. Ebenso nicht für Prof. Herr, Uni Gießen. Für Prof. Lerchl, Strahlenschutzkommission, nicht ionisierende Strahlung SSK/NIS natürlich auch nicht. Einschränkung stets bis heute! Was ist, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt, Auswirkungen unter den Grenzwerten anzuerkennen?. Was ist mit den Personen, die man für Fixierte und Phobiker hielt? Warum macht Prof. Lerchl denn keine Pflanzenuntersuchungen? Ist es weil man Bäumen keine “subjektiv empfundene Notlage” nachsagen kann, wie z.B. mir?

    Was haben Sie für eine Qualifikation, dass Sie hier so konsequent mit von der Partie sein können und über von Funk Betroffene dermaßen herziehen? Ist es nicht blinder Technikglaube? Wer gibt Ihnen das Recht dazu über andere Menschen so zu urteilen wie Sie und Ihr Ehemann das tun? Was haben Sie von Ihren Verunglimpfungstiraden, die Sie voll beschäftigen? Das wäre ja auch mal zu hinterfragen! Sie könnten doch zufrieden sein! 16m vor Ihrer Wohnung ein Mobilfunkmast, der Sie in keiner Weise beeinträchtigt. Bester Empfang! Was glauben Sie, wie froh und dankbar ich wäre, würde mich diese Technik nicht so in meiner Lebensqualität und Gesundheit beeinträchtigen? Was berechtigt Sie dazu, in einer Demokratie Menschen, nur weil Sie deren Meinung nicht teilen, auf jede Art und Weise unerträglich zu bekämpfen? Das muss sich mMn doch irgenwie bezahlt machen, und haben Sie in Anlehnung des nunmehr folgenden Zitats etwa irgendein Herrchen?

    Hier ein Auszug aus Ihrem Forum, Verfasser “Lilith”, über Menschen, die unter Funk leiden und nicht den Mund halten. Er legt einen Hass und eine Nichtachtung an den Tag, wofür er seinen ganzen Wortschatz ausschöpfte. Zitat: “Es reicht völlig aus, wenn man seinen Nützlichen Idioten ab und zu ein billiges Leckerli vor die Nase hält. Das reicht wirklich völlig aus. In nicht endender Dankbarkeit wedeln sie dann mit dem Schwanz, schlabbern ihrem Herrchen die Füße blank und hüpfen und springen und tanzen in sinnlos tollem Eifer immer und immerzu wieder auf ein Neues um sich selbst herum. Führen sich also auf als das, wofür sie sich von Gott geschaffen wähnen: als perfekt abgerichtete Kläffer. …wuff!”

    Sinnigerweise schreibt Lilith unter jeden seiner Auswüchse einen schönen Spruch. Diesmal stand darunter: “Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen.” Wenn J.-P. Sartre, von dem diese Zeile stammt, obigen Erguss gelesen hätte, bin ich mir ziemlich sicher, dass er damit nicht die oben Beschriebenen, sondern den eifrigen Verfasser dieser ausgeschmückten Zeilen gemeint hätte.

    Es bleibt die Frage, warum eine Technik so vorangetrieben wird und die Menschen dazu gebracht werden, sich ohne Handy keinen Meter mehr vor die Türe zu wagen, weil sie Angst haben, es könnte Ihnen jede Sekunde etwas zustoßen? So treibt man die Menschen in Angst und Abhängigkeit – und in 30/40 Jahren weiß man mehr!

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  12. Norbert Böhmer sagt:

    Dass Mobilfunk krank macht, ist mittlerweilen von unzähligen unabhängigen Wissenschaftlern und Forschern zweifelsfrei erwiesen. Gibt es doch bereits seit annähernd 100 Jahren Erkenntnisse zur Schädigung von Tieren, Pflanzen und Menschen durch elektromagnetische hochfrequente Felder. Auch Feldstudien aus der ehemaligen DDR und der UdSSR belegen dies zweifelsfrei, nur um ein Beispiel zu nennen.
    Ich bin in einem Servicebetrieb tätig und mache tagtäglich die Erfahrung, dass die Kunden immer verrückter, anstrengender, unverschämter und ungeduldiger und DÜMMER werden. Am unverständlichsten sind die, die sogar bei IhrerAuftragserteilung das Handy am Ohr haben und telefonieren. Diese Kunden verstehen oft die einfachsten Zusammenhänge zu einem ganz simplen Sachverhalt ihres Anliegens nicht mehr. Hier ist für mich klar, die haben sich dumm- und krankmobilgefunkt.

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  13. Heidrun Schall sagt:

    @ Karl-Hans D. Umweltverbände sind nicht verpflichte, über den wissenschaftlichen Kenntnisstand aufzuklären. Sie vertreten eine Meinung je nach Interessenlage. So waren die Berater des BUND bei den Fragen zu Mobilfunk Mobilfunkgegner, selbst diagnostizierte Elektrosensible und kommerzielle Nutznießer.

    Mobilfunkgegner machen Meinung, Vertreter der Regierung machen Aufklärung.

    Wer den Unterschied verstanden hat, kann ihre und meine Meinung besser einordnen und hinterfragen. Der braucht keinen Frontmann, der im Schutz der Anonymität haltlose Unterstellungen in Umlauf bringt. Ich bin kein Nutznießer und sie?

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  14. Heidrun Schall sagt:

    @ Norbert Böhmer, sie haben völlig recht! Das bestätigt sogar Google mit seinem ersten Treffer in der Trefferliste, wenn sie den Suchbegriff eingeben: „100 Jahre Elektrosmog“.

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  15. Karl-Hans D. sagt:

    “Heidrun Schall sagt:
    am 12.07.12 um 07:41
    Umweltverbände sind nicht verpflichte, über den wissenschaftlichen Kenntnisstand aufzuklären. Sie vertreten eine Meinung je nach Interessenlage.“

    So, so! Das ist ja etwas ganz Neues! Wo steht das denn geschrieben?
    Wer hat Ihnen denn diese Weisheit eingetrichtert? Nicht verpflichtet heißt übrigens ja noch lange nicht, dass sie es nicht dürften! Bei so viel Lobbyismus ist gerade Transparenz gefragt, das scheint manchen sektiererischen und finanziell-interessengesteuerten Gruppierungen offensichtlich nicht zu passen.
    Aber den Umweltverbänden die Aufklärung abzusprechen, nein gnädige Frau, das ist völlig abartig.

    Erzählen Sie doch einmal diesen Shitstorm dem BUND, Greenpeace usw……!!!

    Sie sagen weiterhin:

    „Mobilfunkgegner machen Meinung, Vertreter der Regierung machen Aufklärung“

    Auch dieses, Ihr subjektives Verständnis, ist falsch! Ich kenne übrigens keinen Mobilfunkgegner, allerdings berechtigte Mobilfunkkritiker. Und diese klären zu Recht auf, sorgen für Transparenz bezüglich des zeitlichen Wissenschaftsstands und prangern auch Desinformationen an, auch die Ihrigen in Ihrem in der Kritik stehenden Forum.

    Prävention ist gefragt! Das Umweltbundesamt (UBA) warnt nicht zu Unrecht allgemein mit seiner Lektüre „Späte Lehren aus frühen Warnungen: Das Vorsorgeprinzip 1896-2000.
    Bekanntlich sind einige Protagonisten (2-3 Ärzte und ein Wissenschaftler) im Dienste der Mobilfunkindustrie tätig – mit Manipulationen streuen diese Desinformationen. Ihnen gilt es entgegen zu wirken.

    Gnädige Frau, ich verstehe ja absolut Ihre desolate Situation. In Ihrer Haut möchte ich auch nicht stecken. Seriöse Wissenschaftler, Umweltverbände und Experten aller Fakultäten meiden Sie. Das tut schon weh, aber die Gründe für die Ausgrenzung sind bekannt und in Ihrem Forum sichtbar. So einfach ist das.

    Auch hier wird man fündig:
    Das Posting von dem User wuff “Die Heuchler vom Dienst“ bestätigt die Kritik: http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=39175&postdays=0&postorder=asc&start=0

    Damit beende ich das unsägliche Palaver mit Ihnen, weil ein weiterer Dialog sinnlos wäre.

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  16. Heidrun Schall sagt:

    @Karl-Hans D. Ihre Bemühungen, mich und das IZgMF-Forum in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken, wirft die Frage auf: warum macht der das? Stören wir vielleicht Ihre Geschäfte? Da Sie es vorziehen unter Pseudonym zu posten, bleibt mir leider nur das Spekulieren.

    Die befremdliche „Aufklärung“ des BUND in der Elektrosmog-Debatte lässt sich im IZgMF-Forum detailliert erforschen. Hier nur einige Highlights:

    - Die seriöse Wissenschaft sieht, wenn überhaupt, ein Risiko bei intensiver Handynutzung, nicht bei Sendemasten. Der BUND aber sorgt sich um die Wirkung von Sendemasten und ignoriert eiskalt Handys (siehe BUND-Positionspapier Mobilfunk). Das freut z.B. Baubiologen sehr, die von der Angst vor Sendemasten profitieren, bei Handyangst aber leer ausgingen.
    - Der BUND veranstaltet einmal im Jahr mit seinen Freunden, den Baubiologen, ein sogenanntes Mobilfunk-Symposium. Was dabei wohl rauskommen mag?
    - Der Mobilfunksprecher des BUND hat privat eine Firma, deren Ertragsgrundlage Elektrosmog ist. Keine gute Voraussetzung für unvoreingenommene Aufklärung.
    - Der BUND hat seinen Namen für einen unsäglichen Anti-Mobilfunk-Kinderflyer hergegeben (gerichtet an Eltern & Lehrer). Dieses Papier ist so unsäglich (tendenziös), dass das Hessische Kultusministerium es erschrocken von seiner Website entfernte.
    - Der BUND hat in Sachen Elektrosmog noch mehr seltsame Verbündete: Einen Anti-Mobilfunk-Verein mit einem Astrologen im Vorstand, eine Stiftung zu Mobilfunk, die von Deutschlands einst führendem Tabaklobbyisten geführt wird und noch ein Anti-Mobilfunk-Verein, in dem ein emeritierter Literaturprofessor das sagen hat. Kompetenz in Sachfragen sieht anders aus!

    Die Interessenkonflikte des BUND liegen blank. Greenpeace ist schlauer, beschäftigt sich mit dem Randthema Elektrosmog erst gar nicht.

    Das IZgMF-Forum ist mit rund 50’000 Postings das mit Abstand erfolgreichste Elektrosmog-Forum im deutschsprachigen Raum. In keinem anderen Forum finden Sie so viele Stellungnahmen von kompetenten Fachleuten und Wissenschaftlern. Aus gutem Grund: Unsere Forenregeln verlangen Fakten, geschwafelt werden darf anderswo. Deshalb meiden Geschäftemacher und missionarische Funkgegner das Forum. Der von Ihnen verlinkte Funkgegner „wuff“ wurde aus dem IZgMF-Forum wegen fortgesetzter Desinformation ausgeschlossen, er gab seine Meinung zu gerne als Tatsachen aus.

    Mit Geschwafel, „Karl-Hans D.„ kommen Sie bei mir nicht weit. Unbelegte Behauptungen in die Welt setzen ist schließlich keine Kunst. Wenn Sie mehr drauf haben, lade ich Sie persönlich ein: Seien Sie Mann und nicht Maus, trauen Sie sich ins IZgMF-Forum und stellen Sie sich dort der Diskussion: Gerne auch unter Pseudonym aber immer unter Einhaltung der Forenregeln.

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  17. Hans Luginger sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herrn,
    Seit Entstehung der Mobilfunk-Technologie wird die Öffentlichkeit durch sinn-und nutzlose Grenzwertfestlegungen betrogen, denn sie werden grundsätzlich im Hochfrequenzbereich ermittelt. Die wirkliche Ursache der Gesundheitsgefährdung ist in einem völlig anderen Bereich zu suchen der noch nie von der Wissenschaft und der Fachwelt beachtet wurde. Tatsache ist jedoch, dass Mobilfunkanlagen andere Strahlen bzw. Felder verursachen,die in allen Untersuchungen nicht berücksichtigt wurden.Genauso wie athermische Wirkungen die man bis 20o8 wissenschftlich erkannte und bei der Festlegung der Grenzwerte nicht berücksichtgt hatte. Die wirkliche Problematik entseht bei den magnetischen Verbindungen von Basisstation zu Basisstation siehe http://www.less.at

    mit freundlichen Grüßen

    Hans Luginger

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