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Die Deutsche Bahn will entlang der ICE-Ausbaustrecke auf einer Gesamtlänge von zehn Kilometern bis zu sechs Meter hohe Lärmschutzwände quer durch Bamberg bauen. Das würde die Stadt nicht „nur“ optisch teilen, sondern könnte auch zur Zerstörung historischer Sichtachsen und schlimmstenfalls zur Aberkennung des Weltkulturerbetitels führen.
Heinrich II. wollte mit Bamberg ein „zweites Rom“ schaffen. Die Altstadt war von Anfang an als Denkmal gedacht und ist heute nahezu komplett erhalten. Die ehemalige Kaiserstadt ist seit 1993 Weltkulturerbe. Mit Hochschulen wird gerade die Praxistauglichkeit von städtebaulich verträglichen Lärmschutzlösungen geprüft. Wird Bayern am Ende noch Vorreiter in Sachen Lärmschutz-Innovationen?



