Ohne Bienen keine Bestäubung, ohne Bestäubung keine Früchte – hätten wir keine Bienen mehr, so sähe es düster aus für uns Menschen.
“Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr“ – Albert Einstein
Und während die Imker dafür sorgen, dass ihr Bienenvolk immer genug zu essen hat und damit auch genug Honig produziert, haben es Wildbienen schon schwerer – immer mehr “natürliche” Umgebung verschwindet und gemütliche Plätzchen wie einsame Löcher in altem Holz und Mauerspalten sind in unseren ordentlichen Gärten und Parks rar.
Wildbienen leben nicht im Volk wie die Honigbienen, sondern allein. Was sie zum Nisten und Überleben brauchen, ist schnell gebaut: Schilf, Bambus, Holzstämme mit Bohrlöchern sind für Wildbienen und Grabwespen Luxus pur. Angst vor einem Bienenstich muss man als “Hotelier” übrigens nicht haben, die Insekten sind selten aggressiv. Und nützlich sind die Hotelgäste auch noch: Raupen und Blattläuse haben in der Nähe von Grabwespen kein leichtes (Über-)leben.
Bienen nehmen damit den dritten Platz der wichtigsten Nutztiere hinter Rind und Schwein ein. Besonders der Rückgang von Wildbienen ist laut Naturschützern alarmierend, jede 2. Art von Wildbienen steht demnach auf der roten Liste, insbesondere der Mangel an Brutmöglichkeiten in den bebauten Gebieten führt zum erschreckenden Wildbienenrückgang. (Quellen: Deutscher Imkerbund/ wildbienenhilfe.de)







