
Designer Wolfgang Boller ist von der Idee “Mega-Maßkrug” überzeugt. (Bild: SAT.1 BAYERN)
Weit über 100.000 Besucher werden in den kommenden Tagen wieder ins oberfränkische Kulmbach einfallen – und feiern. Der Grund für die besondere Touristenflut ist die Kulmbacher Bierwoche. Die gibt es schon seit 1939 und der Spaß daran, den Gerstensaft auch ohne Fahrgeschäfte und mit viel Tradition hochleben zu lassen, ist ungebrochen. Wahrscheinlich, weil das alles so ist, hat sich ein Kulmbacher jetzt gedacht: Dieser Bierfreude muss man einfach die Schaumkrone aufsetzen!
Die Idee: Ein 30 Meter hoher, begehbarer Bierkrug soll das neue Wahrzeichen Kulmbachs werden.

So könnte es bald in Kulmbach aussehen: Ein Biergarten mit Bierkrug-Kuppel. (Entwurf: Wolfgang Boller)
Dahinter steckt der Grafiker Wolfgang Boller. Er hat schon genaue Pläne für den Krug entworfen, und auch für eine Biergarten-Landschaft außenrum: Übergroße Hopfen- und Korn-Ähren, Bierflaschen und -gläser kommen darin vor, eine Aussichtsplattform auf dem “Gipfel” des Bierkruges, eine strahlende Beleuchtung – alles auf dem Kaufhaus-Platz in Kulmbach. Boller ist sich sicher: Das wollen die Touristen sehen. Er schätzt, mindestens 30.000 im Jahr werden dann extra kommen. Und das bisherige Wahrzeichen, die Plassenburg, bekommt locker Konkurrenz. Immerhin: Die Stadtverwaltung findet den Vorschlag “interessant”.





