Frische Luft, gemütliches Wandern, traumhafte Ruhe – und danach eine leckere Brotzeit auf der Alm. Eine wunderbare Sache, da würden die meisten zustimmen. Doch ein paar Gäste mehr wünscht man sich in den bayerischen Alpen schon – zumindest im Sommer. In der Region um die Kampenwand hat man sich aus diesem Anlass eine besonders nette Aktion einfallen lassen: Alle Wanderer zwischen den 5 bewirtschafteten Almen am Berg, der Möslarnalm, Steinlingalm, Schlechtenbergalm, Gorialm und der Maisalm, können für die schönste Kuh abstimmen: Gesucht wird die Miss Kampenwand!
Wer bei der Wahl abstimmt, kann unter anderem 1 Jahr kostenlose Bergbauern-Milch oder einen Tandem-Gleitschirmflug von der Kampenwand gewinnen. Außerdem gibt es an den 5 Almen in der Zeit des “Wahlkampfes” immer wieder Live-Musik und besonders leckere Schmankerl aus der Alm-Küche.
Unser Tipp:
Besuchen Sie alle Kandidatinnen auf einer Wanderung an der Kampenwand! Schon für den Besuch an 2 Almen bekommen Sie das “Aschauer Brotzeitbrettl” geschenkt.
Von der Bergstation aus führt der Weg einen kurzen Aufstieg hinauf bis zum KAB Andachtskreuz. Von dort geht es mit nur leichtem Höhenverlust weiter auf dem Panoramaweg an der Nordflanke des Kampenwandmassivs bis zur Steinlingalm.
Ab der Steinlingalm folgt man talabwärts weiter der Forststraße bis hinab in das Almengebiet der Kampenwand, mit Schlechtenbergalm und Gorialm. Entlang der Forststraße gelangen Sie an einer kleinen Kapelle vorbei und folgen anschließend dem Straßenverlauf ca. 2,2 km bis zur großen Straßenkreuzung. Hier biegen Sie links ab und folgen der Beschilderung ca. 300 m bis zur Maisalm.
Gehen Sie ab der Maisalm dort der Beschilderung „Aschau i. Chiemgau-Talstation“ nach, dann erreichen Sie wieder den Parkplatz der Kampenwandseilbahn. (Quelle: aschau.de)
Die Kandidatinnen im Überblick:

Nena – dass sie gerne Kalorienhaltiges, sieht man ihr nicht an!
Die Steinlingalm schickt die schöne Nena ins Rennen. Als “Genießerin” erhofft sich die Kuh eine Stimme vor allem von kulinarischen Besuchern, denn auch sie selbst steht besonders auf ein leckeres Stück Kuchen. Die Almwirte sorgen aber auch für Deftiges: Zum Wahlkampf serviert man auf der Steinlingalm Speckknödel „zu Land oder zu Wasser“.

Gams – ihre Hörner sind ihr Kapital
Das ist Gams, die “Erhabene”. Wieso sie diesen Beinamen verdient hat, versteht sich bei diesem natürlichen Kopschmuck von selbst und auf der Gorialm, wo Gams zu Hause ist, will man auch schon den praktischen Nutzen der nach hinten gebogenen Hörner erkannt haben – damit kann sich Gams nämlich selbst am Rücken kratzen.

Ronja – eine fast “exotische” Schönheit
Das ist Ronja, die “Edle” – sie tritt für die Möslarnalm an. Da, wo andere Kühe Problemzönchen haben, ist an Ronja kein Gramm Fett zu viel zu finden. Das liegt nicht nur an den guten Almgräsern, sondern wahrscheinlich auch daran, dass Ronja eine Kreuzung aus Pinzgau und Braunvieh ist – klassisches Fleckvieh will sie mit diesen Genen auf Platz 2 verweisen.

Waltraud – punktet mit Zärtlichkeit
So stellt man sich doch die typisch bayerische Kuh vor! Waltraud punktet aber nicht nur mit klassischer Schönheit, den Sieg will sie auch mit Zutraulichkeit an die Maisalm holen: Sie lässt sich nämlich besonders gerne kraulen. Und falls das alles noch nicht reicht: Wahlkampf-Schmankerl an der Maisalm ist ein leckeres “Almbrettl”.

Mona – schlaues Fleckvieh mit viel Selbstbewusstsein
Auf der Schlechtenbergalm lernen Sie eine Kuh kennen, die weiß, was sie will: Neben dem Titel der “Miss Kampenwand” ist es auch das täglich Brot, das sich Mona täglich selbst bei der Bäuerin abholt. Wer Mona in die Augen guckt, weiß aber, dass es nicht nur ihre Intelligenz ist, die den Wanderer verzaubern kann…







