Wenn wir schnell in den Urlaub wollen, nehmen wir viel in Kauf: Hunderte Kilometer auf der Autobahn und das auch gerne Mal am Stück. Damit uns kein Stau dazwischen kommt, starten wir dazu auch noch in vielen Fällen in der Nacht. Das Gefährliche daran: Das alles sind Faktoren, die Sekundenschlaf bedingen. Und der ist gar nicht so selten. Abgesehen von den Fällen, in denen es trotz der zugefallenen Augen gerade nochmal gut geht, passieren in Deutschland jährlich 1.600 Unfälle wegen Übermüdung. Besonders schlimm: Die Folgen dieser Unfälle sind über 2.400 Verletzte und 50 Tote. Kein Wunder, denn bereits ein Tag ohne Schlaf ist vergleichbar mit einem Promille Alkohol im Blut: Langsame Reaktion, Selbstüberschätzung, schlechte Konzentration!
Der ADAC rät deshalb:
- Fahren Sie nur, wenn Sie wirklich wach sind. Das gilt im besten Fall auch für Ihre Beifahrer. Schlafenden Beifahrer erhöhen nämlich das Risiko von Einschlafunfällen.
- Stehen Sie lieber in den frühen Morgenstunden auf und starten Sie nach einem leichten Frühstück. Das kommt dem Biorhythmus mehr entgegen, als um Mitternacht zu starten.
- Machen Sie öfter (alle 2 Stunden) kurze Pausen, in denen Sie sich etwas lockern.
- Länger als 10 Stunden sollten Sie nicht hinterm Steuer sitzen.
- Trinken Sie viel und essen Sie Kleinigkeiten – Zucker und Energydrinks helfen nur kurzfristig, danach sinkt das Energielevel erst recht



