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Faszinierend! Mister Spock hätte daran seine wahre Freude gehabt. Die nanoplus GmbH ist der weltweit führende Hersteller von Lasern und beliefert mitunter die US-Luft- und Raumfahrtbehörde. Einer von diesen Lasern hat es auf den Mars geschafft. Grüne Männchen hat er bislang nicht gefunden, dafür soll er aber Wasser-, Kohlenmonoxid- und Kohlendioxidmoleküle messen.
Wie die mainpost berichtet ist das Geheimnis von Geschäftsführer Johannes Koeth, dass die winzigen Laser Lichtstrahlen mit nur einer einzigen Wellenlänge produzieren. Und die Auswahl der verschiedenen Wellenlängen ist gigantisch: Inzwischen kann nanoplus Lichtstrahlen im Bereich zwischen 750 und 3500 Nanometer anbieten. Das menschliche Auge kann nur Lichtwellen mit 380 bis 780 Nanometer erkennen. Die meisten Laserstrahlen scheinen also unsichtbar. Doch das ändert nichts an ihrer Effektivität.
Koeth erklärt:
“Gase verschlucken Lichtstrahlen mit einer bestimmten Wellenlänge.“
So hat der Mars-Laser eine Wellenlänge von 2635 Nanometer und kann damit Wasser-, Kohlenmonoxid- und Kohlendioxidmoleküle messen. Der Laser selbst ist mit einer Größe von gerade einmal zwei Mikrometern nur aus nächster Nähe mit dem bloßen Auge zu erkennen. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist etwa 50 Mikrometer breit.


