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Der “Verein gegen betrügerisches Einschenken” scheint vom anstehenden Wahlkampf in Bayern profitieren zu wollen – und wenn es nach dem Verein geht, profitieren die Münchner Wiesnbesucher gleich mit: Mit einem Bürgerbegehren sollen nämlich die Wirte auf dem Oktoberfest dazu gezwungen werden, den Preis für Getränke auf höchstens 7,10 Euro zu beschränken. Diese Höchstgrenze müsse in der städtischen Betriebsordnung des Oktoberfestes stehen. Pro Jahr soll der Preis nur um jeweils 15 Cent teurer werden. Dass die Maß jedes Jahr teurer werde, sei ein Zeichen dafür, “dass das Rathaus den Volksfestcharakter der Wiesn schon längst aus den Augen verloren hat”, sagte Vereinspräsident Jan-Ulrich Bittlinger am Freitag in München.
“Was bitte rechtfertigt es, dass die Maß Bier auf dem Oktoberfest über zwei Euro mehr kostet als im teuersten Biergarten Münchens?»
Der Verein will die notwendigen Unterschriften über seine Mitglieder sammeln und auch Einzelhändler in München ermuntern, entsprechende Listen auszulegen. Eine Unterschriftensammlung auf oder um die Theresienwiese sei nicht geplant.



