Mast-Ärger in Dipbach: 600 Bürger – 2.400 Schweine

Ein Gutachten soll jetzt klären, ob die Bürger den Gestank des Betriebes hinnehmen müssen

Schweinemist stinkt – das weiß jeder, der auf dem Land lebt und irgendwie gehört’s halt dazu. Aber ist der Mist von 2.400 Schweinen noch zu ertragen? In Dipbach im Landkreis Würzburg zumindest regt sich erbitterter Widerstand gegen einen geplanten Mastbetrieb.

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► Video vom 05.06: Gestank in Ballertshofen

„Als hätten wir nichts besseres zu tun, als uns ständig um diesen Saustall zu streiten!“ – Die Bürger von Dipbach, einem Ortsteil von Bergtheim in Unterfranken, haben die Nase voll. Und das, bevor’s überhaupt los geht mit dem Gestank im Ort. Denn so weit, dass ein Schweinemastbetrieb mit 2.400 Tieren nach Dipbach kommt, will es allen vorn die Bürgerinitiative “Saubere Luft” für Dipbach gar nicht erst kommen lassen. Neben dem Gestank fürchten sich die Bürger vor dem Verkehrslärm und dem Schmutz, den so ein großer Mastbetrieb bringen könnte. Außerdem möchte der Betrieb unweit des örtlichen Kindergartens und des Fußballplatzes  bauen – auch das ist eine echte Zumutung, finden die Dipbacher. Allerdings: Auch dem Betreiber der geplanten Schweinemast sind die Hände gebunden. Denn ein Bau weiter außerhalb ist aus naturschutzrechtlichen Gründen unmöglich. Wie es weitergeht, das müssen jetzt Landratsamt und Gutachter entscheiden.

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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