Wie sicher ist die Münchner Wiesn 2012?

Zahlreiche potenzielle Straftäter haben schon vorm Start "Oktoberfest-Verbot"

Betrunkene, Prügeleien, Taschendiebe: Das auch das eine oder andere auf dem größten Volksfest der Welt passiert, ist kein Wunder. Doch Polizeivizepräsident Robert Kopp betont: “Die Wiesn ist keine Kampfarena.”

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Die Münchner Polizei will beim Oktoberfest verstärkt gegen Taschendiebe vorgehen und sich dafür Verstärkung von Kollegen aus dem Ausland holen. Dieses Jahr würden die Münchner Beamten durch erfahrene Taschendiebfahnder aus Österreich, der Schweiz, Belgien und Ungarn unterstützt, sagte Polizeivizepräsident Robert Kopp am Dienstag. “Langfinger werden von derWiesn magisch angezogen.” 2011 sei die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent gestiegen. 75 Taschendiebe seien festgenommen worden. “Eine weitere Zunahme wollen wir mit allen Mitteln verhindern.”

Neben Einzeltätern gehe besonders von organisierten, international agierenden Diebesbanden Gefahr aus. Diese würden gezielt bei Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest zuschlagen. Um diesen Banden Herr zu werden, vertraue die Polizei auf die bewährte Zusammenarbeit mit Taschendiebfahndern auch aus dem Ausland, sagte Kopp.

Eine deutliche Warnung sprach Kopp kurz vor dem Beginn des Oktoberfests an diesem Samstag (22. September) auch gegen Schläger und Randalierer aus: “Die Wiesn ist keine Kampfarena.” Zahlreichen potenziellen Straftätern sei bereits vorab untersagt worden, das Festgelände zu betreten. Außerdem dürften die Besucher aus Sicherheitsgründen keine Glasflaschen auf das Gelände mitbringen. (dpa – red)

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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