Mord-Prozess um ‘Lotto-Oma’: Angeklagte am Tatort

Heute besichtigte das Gericht den Tatort, auch der Ehemann war dabei.

Im Prozess um die ermordete Frieda H., Besitzerin eines Nürnberger Lottogeschäfts, besichtigte das Gericht heute den Tatort. Auch die Angeklagten Brüder wurden von Polizisten zu dem Ort geführt, an dem sie die als “Lotto-Oma” bekannte Frau brutal erwürgt haben sollen.

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Horst H., Ehemann der Ermordeten: “Ich war genau neben denen gestanden – da muss man abschalten, sonst könnte man aus der Haut fahren.”

Die beiden Angeklagten Rachid und Sid Ali schweigen sich weiter zu den Vorwürfen aus, über ihre Rechtsanwälte lassen sie verlauten, keine Aussagen machen zu wollen. Heute besichtigten Gerichtsvertreter den Tatort, auch die beiden Beschuldigten wurden in Handschellen zum Lottogeschäft geführt.

Auch Horst H., Ehemann der Getöteten, war vorort – er wollte den Angeklagten in die Augen schauen – obwohl es ihm schwer fällt, wie er sagt. Die beiden Täter sind nach dem Raubmord geflüchtet, einer von ihnen verständigte von einer Telefonzelle aus die Polizei. Horst H. glaubt, die Stimme von einem der beiden Angeklagten wiederzuerkennen, glaubt dass er den Angeklagten bereits vier Wochen vor der Tat im Laden seiner Frau gesehen hat. Nur an das Gesicht könne er sich nicht genau erinnern.

Der Anwalt von Horst H. ist sich sicher: Es sitzen die richtigen beiden auf der Anklagebank. Außerdem sollen am Tatort gesicherte DNA-Spuren zu den beiden Angeklagten passen.

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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