Kaum eine Tierauffangstation im Freistaat konnte in den letzten Jahren Luft holen. Denn für viele Menschen im Freistaat ist es unter anderem wegen des boomenden Internethandels leichter geworden, sich spontan für ein Haustier zu entscheiden. Langfristige Konsequenzen werden dabei nicht bedacht. Die Folge: Nach oft nur wenigen Wochen landen Katzen, Hunde oder auch Spinnen und Reptilien vor der Haustür oder in den örtlichen Tierheimen. Allein das Münchner Tierheim hat so im vergangenen Jahr 2.000 Katzen aufgenommen. Eine Ende ist nicht in Sicht.
Bayerns Tierheime werden immer voller
Wenn Lebewesen zur Sache werden: Immer mehr Tiere werden abgegeben, aufgefunden, beschlagnahmt
Falsch verstandene Tierliebe, zu wenig Verantwortungsgefühl, Überforderung – das alles sind Gründe, warum ehemalige Kuscheltiere plötzlich zu heimatlosen Wesen werden. Das Problem wird immer größer.
Bild: SAT.1 BAYERN


