In unserem Vorschau-Video sehen Sie, wie der ADAC einen Diskounfall nachstellt – die Folgen sehen Sie heute um 17:30 Uhr in SAT.1 BAYERN (Filmmaterial: ADAC)

Video ►: 3 Tote bei Diskounfällen bei Bayreuth
Die Stimmung ist gut, der Alkoholpegel hoch und die Musik wummert über die Lautsprecher: Viele Jugendliche machen sich jedes Wochenende im Auto auf den Weg zur Diskothek und später wieder nach Hause. Gerade auf dem Land ist die Fahrt mit dem eigenen Wagen oft die einzige Möglichkeit, zur Party zu kommen. Meist wird dabei ein Fahrer ausgelost, der das vollbesetzte Auto steuern muss. Das viele dieser Fahrten tragisch enden, ist seit Jahren bekannt. Neben der Ablenkung, unter der die meist jungen Fahrer stehen, ist es auch ein wichtiger Faktor, dass bei den Unfällen meist mehr als “nur” ein Opfer zu beklagen ist.
In keinem Alter ist das statistische Risiko im Straßenverkehr zu verunglücken derart hoch wie in der Jugend: Laut Statistischem Bundesamt verunglückten in Deutschland 2011 über 74.400 Männer und Frauen in der Altersgruppe zwischen 18 und 24 im Straßenverkehr, 737 junge Erwachsene wurden getötet. Auf Einwohnerzahlen bezogen heißt das: Je 100.000 Einwohner dieser Altersgruppe verunglückten 1.105 junge Erwachsene im Straßenverkehr – das ist mehr als das doppelte des Durchschnittswertes für die Gesamtbevölkerung.
Wenn es an den Wochenenden Abend und Nacht wird, nimmt dieser schon erschreckende Wert noch einmal dramatisch zu: Diese Unfälle werden „Disko-Unfälle“ genannt, da es sich häufig um Fahrten handelt, die Diskotheken zum Ziel oder als Ausgangspunkt haben. Der Anteil der getöteten Jugendlichen übersteigt dann teilweise die 50 Prozentmarke. Laut ADAC kann ein Angebot an öffentlichen- oder von den Lokalen organisierten Zubringerdiensten das Unfallrisiko und die Verunglücktenzahlen senken.


