Bürokratie-Wahnsinn wegen Knabberfischen geht weiter

Tierische Mitarbeiter in einem Kosmetikstudio sorgen weiterhin für Aufmerksamkeit

Im Sommer berichteten wir über einen besonderen Fall von Bürokratie-Wahnsinn: Der Chef eines Kosmetik-Salons musste für die Haltung so genannter „Knabberfische“ vor Gericht, weil die Stadt Augsburg Tierquälerei vermutete. Er bekam zwar Recht, hat jetzt aber so strenge Auflagen, dass es unmöglich ist, diese umzusetzen.

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Kadir Yücel, Geschäftsführer des Studios Fish Spa&More, unterhält mehrere Becken mit jeweils etwa 40 Kangalfischen. Wenn diese kleinen Fische menschliche Haut entdecken knabbern sie die oberste Schicht an: Die Fische werden seit einigen Jahren zur Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt, weil sie abgestorbene Haut auf schonende Art und Weise entfernen. Die Stadt Augsburg wollte die Haltung der Tiere zu diesem Zweck aber verbieten, kam damit aber nicht ganz durch. Das Verwaltungsgericht entschied: Kadir Yücel ist im Recht und darf seine Fische behalten. Die Hygienemaßnahmen sind jetzt jedoch so streng, dass es fast unmöglich ist, sich daran zu halten.

 

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http://www.sat1bayern.de/news/20120704/augsburg-stadt-verbietet-knabberfische/

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Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN

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