Heute Morgen geriet ein PKW mit Sommerreifen auf der nass-frostigen Bundesstraße 2 bei Fürstenfeldbruck-Puch zwischen München und Augsburg ins Schleudern und prallte frontal in den Gegenverkehr. Zwei nachfolgende PKW rasten ebenfalls in die Unfallstelle, ein weiterer LKW-Fahrer wollte ausweichen, kam von der Straße ab, raste 200 Meter neben der Fahrbahn über ein Grundstück und knallte in ein Wohnhaus. Die Hauswand wurde mit voller Wucht durchbrochen, die gesamte Fahrerkabine blieb im Büro des Hauses stecken.
Obwohl sich ein Dachbalken des Hauses in die Fahrerkabine bohrte, blieb der Fahrer nur leicht verletzt, der Balken verfehlte den Fahrer knapp. Die PKW-Insassen hatten ebenfalls riesiges Glück und blieben unverletzt, der Unfallverursacher wurde lediglich leicht verletzt und mit einem Hubschrauber abtransportiert.
An der Unfallstelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h. Die Anwohner vermuten, dass zu schnell gefahren wurde, denn Unfälle seien hier an der Tagesordnung. Die B 2 musste für Stunden voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.










Ich war unmittelbar hinter dem Unfallverursacher (Gott sei Dank bin ich glimpflich davon gekommen). Leider muss ich anmerken, dass die Berichterstattung so sehr falsch dargestellt wird. Der Fahrer vor mir ist nicht wegen erhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern gekommen. Er ist von der Fahrbahn abgekommen, da er einen Asthmaanfall erlitt und dadurch das Bewusstsein verlor.
Seit heute glaube ich wirklich an Schutzengel, denn man kann von Glück reden, dass niemand schwerst verletzt wurde.
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