Lebensformen

Was uns tröstet

Wir alle brauchen Trost von Zeit zu Zeit. Doch jeder Mensch findet seinen Trost anderswo: Der Eine im Gespräch mit Freunden, ein Anderer beim Spazierengehen in der Natur. Manchmal braucht es auch professionelle Hilfe. Wer oder was tröstet uns? Was suchen wir, wenn wir getröstet werden wollen? Was braucht es, um Trösten zu können? Dieser Frage gehen die Lebensformen im Oktober nach.

Lebensformen (Foto: Evangelisches Fernsehen)

 Bild: Evangelisches Fernsehen,

Wer auf einem Friseurstuhl Platz nimmt, kommt nicht nur zum Haareschneiden. Viele Kunden erzählen von ihrem persönlichen Schicksal. Psychologisches Gespür muss ein Friseur da schon mitbringen, sagt Petra Zander, denn Trösten gehört für die Friseurmeisterin zum Berufsalltag dazu.

Wenn Kleinkinder in der Kita traurig sind, ist Mama, Trostspenderin Nummer eins, nicht zur Stelle. Kein Problem für den Tagesvater. Mit aufmerksamem Blick für die Bedürfnisse der Kinder, erzieht er sie zu selbständigem Handeln. Manchmal brauche es ihn gar nicht mehr, sagt Montessori-Pädagoge Bas Klein Paste, denn die Kinder haben gelernt, sich auch mal gegenseitig zu trösten.

Wo Worte versagen, spricht die Musik. Für Mezzosopranistin Barbara Hesse-Bachmaier gibt es nichts Erbaulicheres als gemeinsam zu Musizieren. Ob bei Kammermusik oder im Chor: Musik baut auf, verbindet, schenkt Hoffnung.

Seelsorger sind Tröster von Berufs wegen, deshalb hat sich Lebensformen-Moderatorin Christine Büttner die evangelische Pfarrerin und Klinikseelsorgerin Renate Schauer zum Studiogespräch eingeladen.

Lebensformen – Das Magazin des Evangelischen Fernsehens

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 31.10.2015 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

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