Hanf als Schmerztherapie

Kommt erste legale Plantage nach Bayern?

Wenn es nach dem Cannabis Verband Bayern geht, entsteht in Forstinning bald die erste legale Hanfplantage Deutschlands – und zwar im Rahmen eines Cannabis-Therapie-Centers für Schmerzpatienten.

Hanf als Schmerztherapie (Foto: SAT.1 BAYERN)

 Bild: SAT.1 BAYERN,

Helfen soll die neue Forschungsstelle Menschen wie Franz Wolf. Seit er 20 ist, hat er starke Schmerzen, musste sich mit Tabletten durschlagen. Erst medizinisch verordnetes Cannabis hilft ihm wirklich – allerdings will seine Krankenkasse das nicht bezahlen.

Im Moment ist der Anbau von Hanf in Deutschland noch verboten – die Plantage dürfte also gar nicht gebaut werden. Allerdings ist eine entsprechende Gesetzesänderung bereits eingereicht – und sogar Gesundheitsministerin Melanie Huml unterstützt den Antrag.

Etwa 100 bayerische Schmerzpatienten haben eine behördliche Genehmigung für den Hanfkonsum. Vor allem das THC in der Pflanze wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend – das ist medizinisch bewiesen. Trotzdem ist Cannabis auch ein Rauschmittel und wird deshalb von vielen Medizinern abgelehnt.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 30.03.2016 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN,

Kommentare

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4 Kommentare

  1. Erika Mikusova schreibt:

    Es ist wirklich tolle Nachricht! Nur so weiter. Hanf ist wirklich das Beste nicht nur gegen Schmerzen. Gratulationen aus der Slowakei!

  2. Janis schreibt:

    Die Tragödie vom Hanf
    Hanf wurd‘ aus dem Vekehr gezogen die Menschen um ihr Wohl betrogen,
    über Gottes Wunderpflanze brach Profitgier ihre Lanze,
    denn das Holz – die Industrie verbandelt sich mit der Chemie,
    Hanf als Pflanze konnte heilen da musste man sich schnell beeilen,
    dessen Anbau zu verbieten so wurde das Gesetz beschieden,
    der beste Rohstoff diser Welt als nicht brauchbar hingestellt,
    wir heilen nun mit bunten Pillen um deren Geldsack aufzufüllen,
    ganze Wälder ab zu roden gehöhrt sich wirklich schnell verboten,
    denn wenn wir darauf nicht verzichten werden wir uns selbst vernichten

  3. G. Schäfer schreibt:

    Freilich wird Cannabis von den (Schul-)Medizinern abgelehnt, denn sie sind die Handlanger der Pharmaindustrie. Und diese wird sich doch nicht von Mutter Natur ihren Gewinn schmälern lassen!
    Von meiner Schwester, die in Vancouver als Sozialarbeiterin in einer Klinik arbeitet, weiß ich, dass dort seit einigen Jahren Cannabis für medizinische Zwecke legalisiert wurde. Glücklicherweise, denn es hilft bei starken Schmerzen und / oder anhaltender Muskelkrämpfen von multipler Sklerose, von einer Verletzung des Rückenmarks , von Rückenmarkserkrankung, Kachexie, Anorexie, Gewichtsverlust und / oder schwere Übelkeit von Krebs oder HIV / AIDS-Infektion, starken Schmerzen von schweren Formen der Arthritis,
    epileptischen Anfälle von Epilepsie
    https://en.wikipedia.org/wiki/Legal_history_of_cannabis_in_Canada#Medical_cannabis_legislation :
    Hier finden sie auch eine Übersichtskarte von Ländern, die zu med. Zwecken legalisiert hat.

  4. mAhArAtschA schreibt:

    mit morphium gehts einem nachgewiesen schlechter, das will die cDu leider nicht wahrhaben,
    „tod den lobbzisten“ !!